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Zahlreiche Geschäfte haben bereits geschlossen

Zahlreiche weitere Geschäft in Tokyos High-End-Einkaufszentrum müssen schließen

Mit dem zweiten Ausnahmezustand in Japan geraten Geschäfte erneut in Schwierigkeiten. Die Probleme treffen dabei alle Bereiche. So müssen in Tokyos bekannten High-End-Einkaufszentrum Ginza Six weitere Geschäfte schließen.

Das Ginza Six gab am Mittwoch bekannt, dass insgesamt 15 Geschäfte bei ihnen in den letzten Tagen zugemacht haben. Darunter befinden sich das italienische Modehaus Moschino, die Kosmetikmarken Shiseido und Shu Uemura sowie der Salon des Parfums.

Einkaufszentrum setzt stark auf Touristen

Ginza Six feierte erst 2017 seine Eröffnung und bietet um die 240 Luxus-Geschäfte. Das Einkaufszentrum setzt dabei vor allem auf ausländische Besucher. So gibt es am Service-Center sogar eine Steuerrückbestattungsabwicklung und eine Gepäckaufbewahrung.

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Der Komplex wurde damit zum Symbol, dass dabei half, den Bezirk wieder zu einem beliebten Ziel für asiatische Touristen zu machen. Zuvor hatte Ginza mit Deflationen und einer Abwanderung an Käufern zu kämpfen. Der Inbound-Tourimus wurde deswegen als große Chance von vielen gesehen.

Lage wird sich vorerst nicht verbessern

Aufgrund der Pandemie bleiben nun jedoch die Touristen aus und damit auch die Kunden. Laut JTB Tourism & Consulting lag die Zahl der Touristen seit letztem April gerade mal bei ein bis zwei Prozent der Zahlen vom Vorjahr.

Es leiden dabei auch andere unter der Situation. Isetan Mitsukoshi Holdings meldete, dass bei ihnen die Verkäufe letztes Jahr um 30 Prozent zurückgingen. Bei dem Mitsukoshi Ginza waren es sogar 50 Prozent Rückgang.

Da sich die Lage in Japan mit dem Ausnahmezustand in Tokyo und weiteren Präfekturen weiter verschlechtert hat, wird es wohl auch weiterhin kaum Touristen geben. Das stellt die Investoren von Ginza Six vor ein großes Problem. Es wird nämlich erwartet, dass die Reisebeschränkungen noch eine Weile bleiben werden, viele der Geschäfte vermutlich nicht.

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