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HomeNachrichten aus JapanZeitzeugen aus Japan schätzen Obamas Hiroshima-Rede

Zeitzeugen aus Japan schätzen Obamas Hiroshima-Rede

Als erster US-Präsident besuchte Obama nach dem G7-Gipfel in Japan den Friedenspark in Hiroshima und hielt dort eine 17-minütige Rede. Bei den Überlebenden der Atombombenanschläge, auch Hibakusha genannt, kam die Ansprache gut an.

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Während der Zeremonie legte Obama einen Kranz an das Mahnmal für die Opfer der Atombombenanschläge. Die Rede zeigt „seine Entschlossenheit keine weiteren Hibakusha zu schaffen“, sagte einer der Überlebenden der Bombenangriffe von 1945 nachdem er die Zeremonie besucht hat.

Unter den geladenen Hibakusha befand sich Sunao Tsuboi, 91 Jahre alt und Coleader des Japan Verbandes der Atombomben- und Wasserstoffbomben-Opfer (Nihon Hidankyo). Er durfte sich mit Obama persönlich unterhalten.
Er sagte Obama, dass sie ihren Groll überwunden haben. „Lass uns aufgeschlossen für die Zukunft sein und eine Welt ohne Atomwaffen schaffen“.

Der US-Präsident sei eine „aufrichtige Person“, die sich mit großer Sorgfalt um andere kümmert. Obama hat seine Hand fester gehalten, als das Gespräch voran ging.
Mikiso Isawa, 87 Jahre alt und ein weiterer Anführer von Hidankyo sagte, dass er von Obamas Anmerkungen, die sogar die Geschichte des Kriegen umfasste, gerührt wurde.

„Die Rede hat (Obamas) Entschlossenheit nie wieder Hibakusha zu schaffen hervorgehoben“, bemerkte Iwasa. Er sagte, dass der Präsident in seiner Rede gezeigt hat „wie man für eine atomwaffenfreie Welt kämpf.“
Terumi Tanaka, 84, Überlebende aus Nagasaki und Generalsekretär der Organisation sagte, dass es eine offene Frage sei welchen Einfluss die Rede haben wird.

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Obamas Rede „war ein großer Schritt vorwärts, der jeden von uns dazu bringt was wir als nächstes tun sollten“ um Atomwaffen abzuschaffen.“

Der Präsident „verfolgt ernsthaft eine Welt ohne Atomwaffen“, sagte Shigeaki Mori, ein 79-jähriger Hibakusha, der ebenfalls mit Obama reden durfte. Als Hiroshima-Forscher der sich mit US-Kriegsgefangenen die durch die Atombomben getötet wurden beschäftigt, wurde er vom Weißen Haus zu der Zeremonie eingeladen. Er sagte, dass er zu Tränen gerührt war als er Obama traf und ihm die Hand schütteln durfte. Obama gab ihm sogar eine Umarmung. „Ich habe mir nie vorstellen könne, dass der US-Präsident mir die Hand schütteln würde.“

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