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Zuschauer dürfen zu den Olympischen Spielen 2020 nur eine Flasche mitnehmen

Organisatoren überlegen, zusätzlich kostenlos Wasser zu verteilen

Zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokyo soll es unangenehm hohe Temperaturen geben. Für Zuschauer könnte deswegen die Veranstaltung zu einer reinen Tortur werden. Aus diesem Grund gaben die Organisatoren bereits bekannt, dass diesmal Plastikflaschen erlaubt sind. Nach den neuesten Planungen darf jede Person jedoch nur eine Flasche mit sich führen.

Die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete, dass laut dem japanischen Organisationskomitee jede Person wirklich nur eine einzige Plastikflasche mit sich führen darf. Bei den Getränken selbst gibt es wohl keine Auflagen, genauso wenig wie bei der Größe, es wird jedoch überlegt die Reglung aufzustellen, dass keine Etiketten auf den Flaschen sein dürfen, um Sponsoren nicht zu verärgern. Dazu könnte immer noch eine Beschränkung auf 500-Milliliter-Flaschen kommen.

Coca-Cola macht Probleme

Der Vorschlag stößt bereits jetzt auf starke Kritik, da es in Tokyo im Juli mehr als 33 Grad Celsius werden kann. Bei solchen Temperaturen kann es ohne Abkühlung und Wasser schnell zu einem Hitzschlag kommen, der sogar tödlich enden kann. Eine Flasche scheint für viele deswegen nicht ausreichend. Das bedeutet wiederum, dass Zuschauer gezwungen sind, teure Getränke vor Ort zu kaufen.

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Das Organisationskomitee begründet allerdings seine Entscheidung mit den Sicherheitsmaßnahmen und der Terrorbekämpfung. Eigentlich sind nämlich überhaupt keine Flaschen erlaubt, da in ihnen gefährliche Substanzen transportiert werden können. Getränke demnach überhaupt zu erlauben ist relativ ungewöhnlich.

Dazu versuchen sie, weiter zu beruhigen und gaben an, dass sie überlegen, zusätzlich kostenloses Wasser an Besucher zu verteilen. So sollen sie hydriert bleiben und ihren Geldbeutel schonen. Allerdings handelt es sich dabei bis jetzt nur um eine Idee, die noch mit einem großen Problem kämpft. Coca-Cola besitzt nämlich zu den Olympischen Spielen exklusiv die Rechte für den Verkauf von Trinkwasser und könnte deswegen bei der kostenlosen Verteilung für Ärger sorgen. Ob es tatsächlich kostenloses Wasser gibt, bleibt demnach abzuwarten.

Kyodo

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