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HomeNachrichten aus JapanZustimmung für das japanische Kabinett steigt, aber Probleme bleiben

Verbindungen zur Vereinigungskirche noch nicht vom Tisch

Zustimmung für das japanische Kabinett steigt, aber Probleme bleiben

Laut einer aktuellen Umfrage ist die Zustimmung für das japanische Kabinett nach seiner Umstellung leicht gestiegen. Japans Premierminister hatte gehofft, dass die Umstellung dazu führt, dass die Menschen wieder Vertrauen fassen, nachdem die Verbindung der Vereinigungskirche in die japanische Politik in den Fokus geraten ist.

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Die Umfrage der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo News zeigt allerdings, dass die Mehrheit der Menschen in Japan nicht sehr zufrieden ist und fordert, dass Politiker ihre Verbindungen zu der Sekte komplett abbrechen sollen.

Zustimmung für das neue Kabinett nur leicht gestiegen

Die Umfrage ergab, dass die Zustimmung für das neue Kabinett von Premierminister Fumio Kishida nur leicht auf 54,1 Prozent anstieg. 84,7 Prozent der Befragten sind allerdings der Meinung, dass alle Verbindungen zur Vereinigungskirche abgebrochen werden müssen.

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Die Sekte hat in Japan einen umstrittenen Ruf, weil sie Geld damit verdient, dass ihre Anhänger – oftmals unter Druck – Produkte zu überteuerten Preisen und mit fadenscheinigen Argumenten kaufen.

Daneben gaben 89,5 Prozent bei der Umfrage an, dass die LDP ihre Verbindungen zu der Sekte ausführlicher erklären sollte und nur 6,9 Prozent gaben an, mit der bereits erfolgten Erklärung zufrieden zu sein.

Verbindungen zur Vereinigungskirche bleiben ein Problem

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Trotz der Umbildung haben mindestens fünf Minister im neuen Kabinett Verbindungen zur Vereinigungskirche eingeräumt, darunter die Teilnahme an Veranstaltungen oder die Zahlung von Mitgliedsbeiträgen.

Auf die Frage, wie sie die jüngsten Veränderungen im Kabinett und in der LDP-Führung bewerten, gaben 44,0 Prozent eine gute Bewertung ab, 41,6 Prozent sehen die Umbesetzung allerdings negativ.

Zum Staatsbegräbnis von Ex-Premierminister Shinzō Abe gaben 56 Prozent an, dass sie das Begräbnis ablehnen.

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