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Maßnahmen der japanischen Regierung stehen in der Kritik

Japaner kritisieren die langsame Reaktion von Abe im Kampf gegen das Coronavirus

In der monatlichen Umfrage der Nachrichtenagentur Kyodo fiel die Zustimmungsrate für das Kabinett des japanischen Premierministers, da viele Menschen mit der Reaktion und den Maßnahmen, die die Ausbreitung des Coronavirus in Japan stoppen sollen, unzufrieden sind.

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Laut der landesweiten Telefonumfrage fiel die Zustimmung für das japanische Kabinett um 5,1 Prozent auf 40,4. Insgesamt missbilligen 43 Prozent das Kabinett.

Mehrheit ist der Meinung, Abe hat viel zu spät reagiert

80,4 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Abe viel zu spät auf die Coronavirus-Pandemie reagiert hat und den Ausnahmezustand über Tokyo und sechs weiteren Präfekturen zu spät verhängt hat. Nur 16,3 Prozent gaben an, dass Abe genau richtig gehandelt habe.

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82 Prozent der Befragten sind auch der Meinung, dass die japanische Regierung die Unternehmen, die auf die Aufforderung, zu schließen, reagiert haben, eine Entschädigung bekommen müssen. 12,4 Prozent sind der Meinung, eine Entschädigung ist nicht notwendig.

Gesichtsmasken für jeden Haushalt steht weiterhin unter Kritik

Die Entscheidung der japanischen Regierung, jeden Haushalt zwei Gesichtsmasken zur Verfügung zu stellen, kommt bei 76,2 Prozent nicht so gut an. 21,6 Prozent finden diese Entscheidung gut.

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Bereits kurz nach der Ankündigung, jedem Haushalt zwei Gesichtsmasken zur Verfügung zu stellen, wurde diese Entscheidung kritisiert. Viele Menschen bezweifeln, dass diese Maßnahme die Ausbreitung des Virus verhindern wird und gaben zu bedenken, dass Haushalte nicht nur aus zwei Menschen bestehen.

Bargeld für einkommensschwache Haushalte wird kritisiert

Auch der Plan, einkommensschwachen Haushalten 300.000 Yen auszuzahlen, wurde von vielen Befragten kritisiert. Nur 20,4 gaben an, dass diese Maßnahme angemessen ist und 10,7 Prozent sind der Meinung, dass das viel zu wenig Geld ist.

60,9 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Regierung jedem Haushalt eine einheitliche Summe zur Verfügung stellen sollte.

Die 300.000 Yen bekommen Haushalte, deren Einkommen durch die Pandemie um mehr als die Hälfte gesunken ist.

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