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Zwei junge japanische Polizisten nach Rettung vermisst

Nachdem zwei junge Polizisten nach Dienstschluss mehreren Menschen das Leben gerettet hatten, wurden sie selbst zu Opfern des Rekordregens und gelten momentan als vermisst.

Die beiden Polizisten, der 29-jährige Katsuhiro Yamasaki und der 28-jährige Naoto Shinkawa, fuhren nach Dienstschluss gemeinsam mit dem Auto nach Hause, als sie eine Gruppe Fahrzeuge in einem gebirgigen Gebiet sagen, die von den Schlammmassen erfasst wurden. Die beiden jungen Polizisten kamen den eingeschlossenen 8 Insassen der Autos zur Hilfe und sagten ihnen, dass sie gemeinsam evakuieren werden. Einer der Geretteten sagte, dass die beiden Polizisten an seinem Auto ankamen, als ihm das Wasser bereits kniehoch stand.

Nachdem sich die beiden Männer als Polizisten vorgestellt hatten, forderten sie alle Insassen der Fahrzeuge auf, gemeinsam mit ihnen an einen sichereren Ort zu gehen. Die beiden jungen Männer aus Kure in der Präfektur Hiroshima haben den Insassen der Fahrzeuge am 6. Juli geholfen zu überleben und bleiben selbst vermisst, nachdem sie weggespült wurden.

Der gerettete Zeuge sagte, dass sie vermutlich alle in ihren Autos gestorben wären, wenn die beiden jungen Polizisten ihnen nicht geholfen hätten. Deshalb hofft er, genauso wie die restlichen sieben Geretteten, dass Yamasaki und Shinkawa bald gefunden werden. Auch eine weitere Person, die von den beiden Polizisten gerettet wurde, wurde gemeinsam mit ihnen von den Schlammmassen weggespült und gilt derzeit als vermisst. Die Eltern der beiden Polizisten waren am 14. Juli auf dem Gelände in Hiroshimas Aki-Bezirk, wo Sucher nach den Vermissten suchen. Die Mutter von Yamasaki sagte, dass sie immer noch hofft, dass ihr Sohn irgendwo lebt.

Shinkawas Mutter wiederum sagte, dass sie stolz auf ihren Sohn sei, da er seine Pflicht als Polizist erfüllt hat. Der gerettete 60-jährige Autofahrer berichtete, dass die Polizisten zu den Autofahrern sagten, dass es dort nicht sicher sei und dass sie zu einem höheren Ort evakuieren. Die Insassen der Fahrzeuge folgten den Anweisungen der Offiziere. Die Tochter des 60-Jährigen schrie, dass etwas kommt, anschließend verschlang eine weitere Flut- und Schlammwelle die Menschen.

Der 60-jährige Autofahrer klammerte sich verzweifelt an ein Geländer, doch als er sich umdrehte, waren drei Leute, einschließlich der Offiziere, weg. Die restlichen sieben Personen wurden rund 2 Stunden später durch Sucher gerettet. Auch Polizisten der Präfekturpolizei von Hiroshima kamen am Unfallort an. Diejenigen, die durch die Hilfe der Beamten gerettet wurden und auch deren Familien beten für die Sicherheit der beiden jungen Polizisten und hoffen, dass die Sucher ihre Retter bald finden werden.

Quelle: Asahi Shimbun

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