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Rolling Sushi Folge 126: Radioaktives Wasser zum trinken, umweltfreundlicher durch Japan und Wahlen auf der Kippe

In Folge 126 unseres Japan-Podcasts gibt es mal wieder eine kleine Runde. Micha und Benks sprechen unter anderen über das angebliche trinkbare Wasser aus Fukushima, wie Japans Verkehrsmittel umweltfreundlicher werden und verschobene Wahlen.

Vorab gibt es noch eine Zusammenfassung der Corona-News aus Japan. Für Osaka wird der Ausnahmezustand geprüft, da die Infektionszahlen immer mehr steigen. Tokyo meldete die meisten Neuinfektionen seit zwei Monaten und Gesundheitsexperten warnen vor der vierten Welle.

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Diese Episode wird gesponsort von KAZÉ Anime mit dem Anime „The Rising of the Shield Hero“, der ab dem 15. April bei Amazon erhältlich ist.

Olympische Spiele und kommende Wahlen wackeln

Immer mehr Menschen ignorieren die Corona-Maßnahmen und spazieren durch Tokyos Straßen. Gleichzeitig macht die Corona-App erneut Probleme. Auch beim Impfen gibt es wegen fehlendem Personal und zu wenig Impfstoff Schwierigkeiten. Da wundert es nicht, dass die Mehrheit der Menschen mit der Impfkampagne nicht zufrieden ist.

LESEN SIE AUCH:  Rolling Sushi Folge 125: Wasser aus Fukushima im Meer, Japans Bildungsministerium blamiert sich und der Quasi-Ausnahmezustand

Bei den Olympischen Spielen in Tokyo spalten sich die Meinungen immer mehr. Der LDP-Generalsekretär hat sich erstmals offen für eine Absage der Spiele ausgesprochen. Tokyos Gouverneurin versichert hingegen, dass sie Covid-19 bis zu den Spielen unter Kontrolle haben.

Auch politisch brenzlig sind die kommenden Wahlen im Herbst. Es kann möglich sein, dass sie verschoben werden, was ein großes Problem ist. Dazu kommt, dass es Coronainfizierten zurzeit so gut wie unmöglich ist überhaupt an der Wahl teilzunehmen.

Proteste wegen Fukushima-Wasser

Die Idee, das radioaktive Wasser aus dem zerstörten Kernkraftwerk Fukushima Daiichi ins Meer zu gießen, verursacht wie erwartet Widerstand. Südkorea will den Plan nun vor dem internationalen Seegericht prüfen lassen.

In der Zwischenzeit behauptet Japans Vize-Premierminister, dass sich das gereinigte Wasser aus dem Kernkraftwerk trinken lässt. Selbst ausprobieren will er das jedoch nicht.

Immer mehr Menschen protestierten gegen die Überarbeitung des Einwanderungsgesetzes. Die Anträge von Sozialhilfen haben zugenommen, was nicht unbedingt was Schlechtes ist.

Japans Verkehrsunternehmen werden grüner

Japans Regierung kündigte an, dass sie den Export von Sake steigern wollen, sehr zur Freude der Brauern. Der japanische Reisepass ist weiterhin der mächtigste der Welt, auch wenn er gerade nicht besonders nützlich ist.

Auch gute Nachrichten gibt es beim Thema Umwelt. Japan Airlines will auf einen alternativen Kraftstoff bei Inlandsflügen setzen. JR Central fängt hingegen an seine alten Shinkansen zu recyceln. Gleichzeitig darf TEPCO eins seiner Atomkraftwerke nicht mehr starten.

Zum Abschluss haben wir noch zwei persönliche Empfehlungen von uns. Wenn ihr Spirituosen aus Japan probieren wollt, können wir euch Ginza Berlin ans Herz legen. Und unser Unterhaltungstipp der Woche ist die Doku „fernOST – von Berlin nach Tokio“ auf Amazon Prime. Es handelt sich bei den Links um unbezahlte Werbung.

Wie immer könnt ihr den Podcast auch bei Spotify, iTunes, Deezer und auf Google Podcast anhören, für Alexa findet ihr einen Skill, den ihr aktivieren könnt. Den XML-Feed könnt hier abonnieren.

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