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Japan-Nachrichten zum Hören

Rolling Sushi Folge 203: Japaner sollen mehr Alkohol trinken, zurück zur Atomkraft und Widerstand gegen Staatsbegräbnis

In Folge 203 von unserem Japan-Podcast plaudern Matze, Benks und Micha über ungenutzte Staudämme, Kampagnen für mehr Alkoholkonsum, dass mehr Atomreaktoren angeschaltet werden sollen, warum Hikikomori keine staatliche Hilfe wollen, ausbleibende Touristen und die wirtschaftlichen Problem von Anime Studios.

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Japans Premierminister hat die Ausarbeitung eines Pakets zur Inflationsbekämpfung angeordnet. Dabei wird allerdings total ignoriert, wie sich die Lage für Sozialhilfeempfänger im Land immer weiter verschlechtert. Hilfe ist bisher nicht in Sicht. Zur erhofften Lohnerhöhung wird es auch nicht kommen. Anime Studios geht es ebenfalls nicht gut und viele verzeichneten 2021 einen Verlust.

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Japaner trinkt zu wenig Alkohol und zurück zur Atomkraft

Aus Sorge vor dem Energiemangel will Japans neuer Wirtschaftsminister deutlich mehr Atomreaktoren ans Netz bringen als bisher geplant. Im Land gibt es viele Staudämme, an denen Städte finanziell beteiligt sind. Aber nur die wenigsten nutzen sie auch wirklich.

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Japans Steuerbehörde hat ein Problem, denn die jungen Erwachsenen im Land trinken zu wenig Alkohol, was man unbedingt ändern will. Viele Hikikomori lehnen staatliche Hilfe ab, weil sie nur unter gewissen Bedingungen angeboten wird. Der Widerstand gegen Shinzō Abe’s Staatsbegräbnis wächst weiter und es ist zu ersten Demonstrationen gekommen.

Rettungskräfte am Ende ihrer Kräfte und Touristen lassen auf sich warten

Die Corona-Lage spitzt sich in Japan weiter zu. Unter anderem stehen die Rettungskräfte von Tokyo kurz vor dem Zusammenbruch, weil die Arbeitslast zu groß ist. Da Krankenhäuser im ganzen Land überlastet sind, macht sich das Gesundheitsministerium große Sorgen und warnt vor einem Anstieg an Coronatoten.

Weiterhin reisen kaum Touristen nach Japan ein, was vor allem an den sehr strengen Regeln liegt. Allgemein wird das Land als Reiseziel immer mehr gemieden, was für viele Regionen überhaupt nicht gut ist. Gleichzeitig erholt sich der Inlandstourismus und zur Rückreisewelle waren die Bahnhöfe wieder überfüllt.

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