Gestern startete bei Crunchyroll der neue Simulcast-Anime The Silver Guardian. Dabei handelt es sich um eine Adaption eines chinesischen Webcomics. Die Regie bei dem Anime führt Ken Ando. Yuuji Hosono ist für das Drehbuch verantwortlich und Gonzo-Gründer Shouji Mirahama produziert das Projekt.

Worum geht es?
Sui Gin ist nicht unbedingt freundlich, aber er ist einer der besten Online-Video-Gamer weit und breit. Seine Identität ist weitgehend unbekannt, nur seine Mitschülerin Riku Rei weiß über ihn Bescheid. Eines Tages bekommt er von Riku ein Gerät geschenkt. Doch bevor sie ihm erklären kann worum es sich dabei handelt, wird sie entführt. Dadurch gerät auch Sui Gin in einige gefährliche Situationen. Als er versucht Riku Rei zu retten, aktiviert Sui Gin versehentlich das von ihr erhaltene Gerät. Ehe er sich versieht, wird Sui Gin in eine ihm unbekannte virtuelle Spielwelt gezogen.

Die Story
Der Anime wirkt in der ersten Folge eher düster. Dies kommt zum einen daher, dass die Szenen bei Nacht spielen. Zum anderen liegt es auch an der virtuellen Welt in der sich Sui Gin befindet und den Feinden, denen er dort gegenüber steht.

Die Folge wird aus zwei Sichtweisen erzählt. Die Sichtweise von Riku Rei, die in der normalen Welt der Menschen stattfindet und dort den Alltag beschreibt. Die andere Sichtweise gehört zu Sui Gin in der virtuellen Welt. Dort kämpft er gegen zombieartige Wesen. Außerdem zeigt Sui Gin in rückblickenden Erzählungen, wie es zu der derzeitigen Situation kam.

Die Charaktere
Viel ist über die Charaktere in der ersten Folge noch nicht bekannt geworden.
Es gibt die Schülerin Riku Rei, die die Tochter einer wichtigen Firma ist und viele Verehrer haben soll. Zudem scheint sie die Schulsprecherin zu sein.

Sui Gin hingegen wird immer von seiner Katze Wanchoi begleitet. Er muss neben der Schule arbeiten und befindet sich in einer virtuellen Welt um einen, ihm wichtigen, Ort zu beschützen. Die Figuren scheinen einander nahe zu stehen und arbeiten daraufhin sich eines Tages wiederzusehen.

Die Animation
Die Animation ist schön, allerdings sticht sie nicht sonderlich hervor. Jedoch gibt es, besonders wenn viele der Feinde gezeigt werden, einen Wechsel des Animationsstils. Die Massen werden mit dem Computer animiert. Ich finde, dass es irritierend wirkt, wenn sich während einer Folge die Animation verändert.

Der Sound
Die Musik im Hintergrund des Anime ist kaum aufgefallen, da der Soundtrack absolut nicht hervor stach. Das Opening und das Ending gefielen mir allerdings recht gut.

Die Synchronisation / Untertitel
Die Stimmen passen gut zu den Figuren. Nicht nur bei den Protagonisten, sondern auch bei den Nebenfiguren wurde darauf geachtet, passende Stimmen zu finden.
Die Untertitel sind gut zu lesen, ich konnte keine Tippfehler oder ähnliches erkennen, die den Lesefluss gestört hätten. Die Schrift hebt sich gut vom Hintergrund ab.

Info

The Silver Guardian
Original Name: 銀の墓守り/ Gin no Guardian
Transkription:
Studio: Haoliners Animation League
Deutscher Anbieter: Crunchyroll
Regisseur: Ken Ando
Drehbuch: Yuuji Hosono
Musik: Rin Akatsuki
Erschienen am: 01. April 2017
Länge: ?? Episoden, 13 Min. pro Episode
Genre: Fantasy, Abenteuer
Medium: VoD

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