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Fairy Tail Movie #2: Dragon Cry – was lange währt, wird endlich gut?

Mit Fairy Tail Movie #2: Dragon Cry erschien 2017 der zweite Film von Fairy Tail – fünf Jahre nach dem Erstlingswerk. Konnte man die Zeit nutzen und sich steigern?

Fünf Jahre – in dieser Zeit, zwischen 2012 und 2017, erschienen sage und schreibe fünf Detective Conan-Filme sowie je zwei Dragon Ball- bzw. One Piece-Filme. Eigenständige Filmadaptionen zu erfolgreichen Serien sind bei weitem keine Seltenheit, doch ist diese Pause zwischen dem ersten Film von Fairy Tail, Phoenix Priestess, und Dragon Cry beachtlich. Während der erste Animefilm sich wie eine verlängerte Episode gefühlt hat – mehr dazu in der Review von Phoenix Priestess – hat man bei Dragon Cry das Gefühl, dass man hier Dinge auf die aktuell laufende dritte Staffel vorgreifen möchte. Wer also Dragon Cry schauen will (und sich nicht spoilern lassen möchte), der muss bis zur Final Season von Fairy Tail schauen, sprich alle 278 Episoden oder sogar schon die ersten Kapitel in der Final Season geschaut haben.

Standardkost mit gewissen Details

Der Dragon Cry ist ein mächtiges, magisches Artefakt, das auf einem Drachenfriedhof unterhalb der Hauptstadt gefunden wurde. Der Stab wird strengstens bewacht, denn er besitzt genügend Macht, um die ganze Welt zu zerstören! Als Dragon Cry dann von einem schwarzen Magies namens Zash Caine geklaut wird, machen sich Natsu und seine Freunde auf den Weg zum Königreich Stella, um den dortigen Staatsminister sowie König beim Ausführen eines gefährlichen Rituals zu unterbrechen.

Keine Frage, Dragon Cry ist wie auch der erste Fairy Tail-Film, sprich, der Ablauf ist das gleiche: Es wird ein bestimmter Auftrag erklärt, die Truppe um Natsu schafft es, diesen halbwegs effizient auszuführen – nur um dann von den Antagonisten in einem Überraschungsangriff auf die Mütze zu bekommen. Nach diversen Umständen kommt es dann erneut zu einem Duell der Truppe gegen die des Bösewichtes, welche hier die sogenannten Three Stars sind.

Dabei wird nicht auf die übliche Portion Humor oder Fanservice seitens der weiblichen Fairy Tail-Mitglieder verzichtet. So typisch der Film auch klingt, hebt er sich vor allem in einigen Details ab – diese sind dann für diejenigen interessant, die einen Grund suchen, den Film zu schauen. Er deutet diverse Rückblenden von Natsu an sowie Personen, die erst in der Final Season als TV-Anime ihren Erstauftritt haben.

Dragon Cry Szene 1
Der comedylastige Beginn setzt den Grundstein für spätere Kämpfe (Bild: Anime on Demand)

In der Gilde nichts Neues

Auch bei den Charakteren bekommt man die typische Fairy Tail-Kost spendiert – mit einigen, kleineren Gastauftritten. Der Film legt zudem noch einen Fokus auf den Romance-Aspekt, gerade der zwischen Lucy und Natsu wird mit mehr oder weniger eindeutigen Szenen untermauert. Ansonsten darf man sich über exklusiv designte Charakteroutfits von Hiro Mashima freuen.

Bei den Antagonisten gibt es praktisch keinerlei Überraschungen. Wie auch im ersten Film sind diese platt und beinahe nicht erwähnenswert. Gerade die Three Stars (welche sich natürlich mit den Gegenstücken aus Fairy Tail messen), sind erschreckend schwach präsentiert. Ansonsten gibt es einige Auftritte der anderen Fairy Tail-Mitglieder, diese sind aber zum Glück nicht aufgesetzt, sondern wirken wesentlich natürlicher.

Hier wird natürlich auf etwas anderes der Fokus gelegt. (Bild: Anime on Demand)

Es werden keine Experimente gewagt

Optisch orientiert man sich an der laufenden Final Season, ohne großartig die Dinge zu vernachlässigen, die Fairy Tail immer schon optisch „ausgezeichnet“ hat. Im Gegenzug hierfür darf man keinerlei Experimente wie im ersten Film erwarten – es sind selten optische Schnitzer zu sehen, und wenn, meint man die Physik der weiblichen sekundären Geschlechtsteile.

Hervorzuheben sind zwei Stellen im Film – das erstmalige Zeigen des Stellarhimmels, sowie eine 3D-CGI-Szene mit fahrender Kamera am Ende des Filmes. Beide Momente waren sehr gut in Szene gesetzt.

Der Sternenhimmel-Moment ist einer der visuellen Höhepunkte, da sehr stimmig in Szene gesetzt. (Bild: Anime on Demand)

Der Soundtrack hingegen ist wie Fairy Tail. Typisch rockig ohne größeren Schnitzer, was die Abmischung angeht. Im Gegensatz zum ersten Film oder zur Serie wird in Dragon Cry die Doublebass des Schlagzeugs sehr gerne ausgereizt – muss man mögen.

Auch bei der deutschen Synchronisation hat man grundsolide Arbeit geleistet. Die neuen Charaktere wirken stimmig und sind passend zur Mundbewegung angepasst. Regie führte auch die gleiche Truppe um René Claude. Die neuen Charaktere werden unter anderem von Gerrit Schmidt-Foß (König Animus), Jill Schulz (Sonya) und Engelbert von Nordhausen (Zash Caine) gesprochen und fließen passend in die bisherige Qualität herein.

Fairy Tail Dragon Cry Szene 4
Bitte in die Kamera lächern! (Bild: Anime on Demand)

Fazit: Fans, die die Manga-Vorlage kennen, freuen sich – der Rest auch

Mit Fairy Tail Movie #2: Dragon Cry haben wir einen soliden Übergang von A-1 Pictures spendiert bekommen. Gerade Mangakenner werden sich über die angedeuteten Charaktere und Szenen freuen, denn diese sind mitunter das größte Highlight des Filmes. Fans bekommen hier die geballte Ladung Fairy Tail, die sie kennen und lieben.

Info
Fairy Tail Movie #2: Dragon CryFairy Tail Dragon Cry Blu Ray

Original Name: 劇場版 フェアリーテイル 鳳凰の巫女
Transkription: Gekijōban Fearī Teiru: Hōō no Miko
Studio: A-1 Pictures
Deutscher Publisher: Kazé Deutschland
Regisseur: Masaya Fujimori
Drehbuch: Tsuneo Kobayashi
Musik: Shouji Hata
Erschienen am: 6. Mai 2017 (Japan), 27. Juni 2017 (Deutschland)
Synchronisation: Oxygen Sound Studios, Berlin
Dialogregie: René Dawn-Claude
Länge: 1 Film (86 Minuten)
Freigegeben ab: FSK 12
Genre: Fighting-Shounen, Action, Comedy
Sprachen: Deutsch, Japanisch (deutsche Untertitel)

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