Gesehen: Anime Stars Reihe Teil 2

Im zweiten Teil unseres Specials zur Anime Stars Reihe von SchöderMedia, stellen wir euch die Titel vor, die seit Anfang März auf DVD erhältlich sind. Unter diesen Klassikern befindet sich auch ein Film, an dem Studio Ghibli-Gründer Hayao Miyazaki mitwirkte.

Space Firebild 2772
© Toho Animation / Osamu Tezuka / SchröderMedia / Coverdesign

Space Firebild 2772: Unsere Erde steht kurz vor ihrer Zerstörung, viel zu lange haben die Menschen Rohstoffe geplündert, ohne an die Konsequenzen zu denken. Doch es besteht noch geringe Hoffnung, der legendäre Feuervogel Phönix könnte über Macht verfügen, den Planeten zu retten. Dieser hält sich irgendwo im Weltall auf. Godo wurde isoliert in einem Labor großgezogen, nur das Robotermädchen Olga leistete ihm Gesellschaft. Als er alt genug ist, wird Godo zur Raumpilotenausbildung berufen. Doch bereits nach kurzer Zeit, muss unser Held feststellen, wie grausam die Menschen sein können, aber auch wie es ist, verliebt zu sein. Godo wird dazu ausgewählt den Phönix zu fangen, jedoch gerät er noch vor Beginn dieser Mission in große Schwierigkeiten. Kann die Erde noch gerettet werden und Godo die schöne Rena für sich gewinnen?

Der Film basiert auf dem Manga Phoenix von Osamu Tezuka, welcher vor allem für seine Werke wie Astroboy oder Black Jack bekannt ist. Letzterer übernimmt auch hier eine kleine Rolle. Toho Animation (Akira) war für die Umsetzung des Animefilms aus dem Jahre 1980 verantwortlich. Osamu Tezuka wirkte beim Screenplay mit, wodurch sein Zeichenstil im Film erkennbar ist. Space Firebild 2772 liefert klassische Science-Fiction Unterhaltung mit einen tiefgründigen Unterton. Der knapp 2 Stunden Streifen hat zwar zwischendurch seine Längen, baut jedoch mit fortlaufender Laufzeit immer mehr Spannung auf. Wer sich für klassische Science-Fiction Animes oder Werken von Osamu Tezuka geistern kann, für den stellt Space Firebild 2772 ein Pflichtkauf dar.

Goldorak – Kampf der Welten
© Toei Animation / Go Nagai / Tezuka / SchröderMedia / Coverdesign

Goldorak – Kampf der Welten: Das Sonnensystem Vega steht kurz vor seinem Untergang, dessen böser Herrscher sieht einen Ausweg durch die gewaltsame Eroberung des Planeten Erde. Für diesen Zweck beauftragt der Tyrann seine treuen Untergebenen, diese Mission mit Hilfe von gigantischen Robotern durchzuführen. Doch die Erde steht nicht schutzlos dar. Duke gehört zu einem Team, das den mächtigen Mecha Goldorak und andere Kampfraumschiffe steuert. Doch Duke stammt eigentlich nicht von unserem Planeten, sondern vom Fleed Stern, der durch die Eroberer von Vega zerstört wurde. Eines Tages taucht seine verschollene Schwester auf, die jedoch anderes als eine fröhliche Familienzusammenkunft in Sinne hat. Unterdessen schmieden die Invasoren von Vega den ultimativen Plan.

Goldorak basiert auf der Mangavorlage von Go Nagai (Cutey Honey) und ist auch unter dem Titel Grendizer bekannt. Der Film ist ein Zusammenschnitt mehrerer Folgen der 74-teiligen Animeserie von 1975. Dadurch fehlt uns leider eine Charaktereinführung, sowie ein übergreifender Handlungsbogen. In den verschiedenen Abschnitten wird die jeweils aktuelle Bedrohung bekämpft, ohne Auswirkung auf das nächste Ereignis. Dies kann für manche Zuseher störend wirken, wer darüber hinweg sieht, erhält klassische 70iger Science-Fiction-Kost. Mecha-Fans mit einer Vorliebe für Retroanimes können diese Rarität nun endlich in ihre Sammlung aufnehmen. Für den Durchschnittsseher empfehlen wir, vorab einen Trailer anzusehen, da der Film teilweise etwas altbacken wirken kann.

Die Schatzinsel
© Toei Animation / SchröderMedia / Coverdesign

Die Schatzinsel: Der Junge Jim arbeitet im Hotel seines Vaters, doch er träumt vom Leben auf dem Meer. Eines Nachts taucht ein finsterer Zeitgenosse auf, der ein Zimmer möchte. Wie sich herausstellt, wird der Gast von mehreren Räubern verfolgt, bevor die Männer die Gaststätte erreichen, überlässt er Jim ein kleines Kästchen. Nachdem sein Zuhause verwüstet wurde, öffnet Jim die Schatulle und findet eine Schatzkarte. Der Junge beschließt, sich ins Abenteuer zu stürzen und sich auf die Suche nach der legendären Schatzinsel zu begeben. Doch Jim erwartet eine gefährliche Reise, der gefürchtete Kapitän Silver und seine Piratenbande sind ebenfalls auf der Jagd nach dem Schatz. Auch die taffe Enkelin des ursprünglichen Besitzers des versteckten Vermögens, möchte Anspruch auf ihr Erbe erheben. Zum Glück steht Jim sein treuer Freund die Maus Glan bei. Aber leider schleicht sich auch sein Bruder, das Baby Baboo, mit an Bord.

Der Animefilm von 1971 ist eine der zahlreichen Verfilmungen von Robert Louis Stevensons Klassiker die Schatzinsel. Toei Animation setzte den späteren Oscarpreisträger Hayao Miyazaki als Zeichner (Key Animator und Story Consultant) ein, als Regisseur war jedoch Hiroshi Ikeda (Hustle Punch) tätig. So erinnert der Zeichenstil an Frühwerke des Studio Ghibli-Gründers wie Heidi oder Marco. Abgesehen von den Kindern, sind die Figuren als Tierwesen animiert. Deshalb und dank einer Maus als Begleiter unseres Helden, bekommen jüngere Zuseher ein aufregendes aber kindgerechtes Abenteuer serviert. Auch wenn der Humor primär Kinder anspricht, können auch Erwachsene dem Zauber der liebevoll gestalteten Figuren nur schwer widerstehen. Für Fans von Piratengeschichten somit eine klare Empfehlung. Neben der deutschen Kinofassung ist auch die ungekürzte Version auf der Disc enthalten, Szenen zu denen es keine Synchro gab, sind untertitelt.

Hier findet ihr den ersten Teil  unseres Specials zur Anime Stars Reihe.

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