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Gesehen: Children Who Chase Lost Voices

Children Wo Chase Lost Voices (Die Reise nach Agartha) ist ein weiterer Anime von Makoto Shinkai, der wieder mit beeindruckenden Bildern besticht. Wir haben und den Film mal etwas genauer angeschaut, denn Bilder sind ja nicht alles.

Worum geht es?
Die junge Asuna verbringt ihre wenige freie Zeit damit, den Klängen eines Kristallradios zu lauschen, das sie von ihrem Vater bekam. Eines Tages empfängt sie darauf eine mysteriöse Melodie, die anders ist als alles, was sie jemals gehört hat. Kurz darauf geschieht noch etwas unheimliches: Asuna steht auf einmal einer riesigen Bestie gegenüber, doch ein geheimnisvoller Junge namens Shun taucht plötzlich auf und kann sie vor einem Angriff bewahren. Shun erzählt ihr, dass er aus einem fremden Land namens Agartha stammt, aber am nächsten Tag ist er verschwunden. Auf der Suche nach ihm entdeckt Asuna nicht nur eine unbekannte, verborgene Welt, sondern auch die Wege des Lebens selbst, die nicht nur helle Seiten bereithalten.

Die Story:
Wie man von Makto Shinkai ja schon gewöhnt ist, erwartet einen eine Story, die gleich auf mehreren Arten besticht. Zum einen ist sie sehr langsam und ruhig erzählt, zum anderen wird die sehr fesselnd erzählt. Auch wenn die Story den Eindruck macht, vorhersehbar zu sein, überrascht sie mit der Zeit immer wieder. Es gibt einige interessante Wendungen und Momente, die man so nicht erwartet hätte.

Die Idee:
Die Idee des Films ist klasse und hier merkt man definitiv sofort, aus welchem Kopf sie entsprungen ist. Ein Mädchen, das fröhlich ist und sich doch etwas verloren fühlt, gerät in ein Abenteuer, dass ihr eine neue Sichtweise auf das Leben gibt. Allerdings lernt man eben dieses Mädchen erst einmal ziemlich genau kennen. Und genau das macht den Film auch aus, denn Action kann jeder, aber so eine Idee gut verpacken, das schaffen nur wenige.

Die Charaktere:
Zuerst einmal Asuna, die ein wenig aufgeweckt ist und einen sofort sympathisch wird. Denn da sie ein sehr vielschichtiger Charakter ist, findet man sich garantiert ein wenig in ihr wieder. Zum anderen die beiden Brüder Shin und Shun, wobei Shun ja nur einen kurzen auftritt hat, Shun ist ein wenig ablehnend ist aber nach und nach auftaut und zum Schluss hätten wir da noch Ryūji Morisaki, der eine sehr gemischte Rolle einnimmt.

Man kann sagen, dass die Mischung der Charaktere sehr gut ist, denn sie sind vielschichtig und im Laufe der Story kommen immer mehr Facetten zum Vorschein.

Die Animation:
Children who cache lost Voices besticht definitiv durch eine sehr gute Animation, aber noch mehr durch die Bilder, die sich hier präsentieren. Makoto Shinkai schafft es auch bei diesen Film, dass die Bilder die Story mit erzählen und teilweise richtig beeindruckend sind. Das beginnt ab der ersten Sekunde und zieht sich quer durch den Film.

Der Sound:
Es passt einfach alles, jeder Ton unterstützt die jeweilige Szene. Auch wenn mit der Musik eher sparsam umgegangen wurde, passt es allerdings sehr gut.

Die Synchronisation:
Die Synchronsprecher sind sehr gut ausgewählt worden, jede Stimme passt zum jeweiligen Charakter und fällt nicht unangenehm auf. Hier zeigt Kazé mal wieder, dass sie wirklich gute Synchronisationen auf die Beine stellen können.

Rollejapanischer Sprecher (Seiyū)deutscher Sprecher
Asuna WataseHisako KanemotoMaximiliane Häcke
Ryūji MorisakiKazuhiko InoueMatthias Klie
ShunMiyu IrinoConstantin von Jascheroff
ShinDavid Wittmann
Lisa MorisakiSumi ShimamotoGhadah Al-Akel
Yū YazakiYūna InamuraShalin Rogall
Asunas MutterFumiko OrikasaKatrin Zimmermann

 

Fazit:
Eigentlich reicht es, wenn ich Makoto Shinkai schreibe, aber das wäre dann zu wenig. Mit Children Who Chase lost Voices liefert Makoto Shinkai wieder einen Film ab, der den Ansprüchen, die man an ihn stellt, erreicht. Die Geschichte wird mitreißend erzählt, die Bilder unterstreichen diese noch und die Vertonung tut ihr übriges. Dazu kommen sehr facettenreiche Charaktere und eine gute Synchronisierung. Alles in allen bekommt man hier einen Film, dem man geschaut haben sollte.

 

Info
Children Who Chase Lost Voices
Original Name: 星を追う子ども
Transkription: Hoshi o Ou Kodomo
Studio: CoMix Wave Studios
Deutscher Publisher: Kazé
Regisseur: Makoto Shinkai
Drehbuch: Makoto Shinkai
Musik: Tenmon
Erschienen am: 2011 Japan 2012 Deutschland
Länge: 116 Minuten
Freigegeben ab: 12
Genre: Slice of Life, Drama
Sprachen: Deutsch, japansich mit deutschen Untertitel
Medium: Blu-ray

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Kommentare

2 Kommentare

  1. die meinung der wunderschönen animation teile ich, den rest jedoch nicht. gerade die story und einzelne elemente sind mir zu sehr von studio ghibli werken geklaut (das schloss im himmel, nausicaa, prinzessin mononoke etc.) man hat den eindruck das alles schonmal in einer deutlich besseren umsetzung gesehen zu haben.
    auch die platzierung der gewalt wirkt in diesem film einfach nur unpassend und unnötig.
    für mich der eindeutig schwächste shinkai.
    6/10 punkten

    • Hm, das sehe ich anders. Nur weil Ghibli einige Storyelemente schon hatte, kan man das nicht automatisch kopieren nennen. Das könnte man dann ja zu 80% aller Anime sagen ;). allerdings ist eine Review ja eh immer eher die persönliche Meinung, die ja nicht maßgeblich ist 🙂

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