Reviews Anime Reviews Gesehen: Danmachi Volume 1 (Blu-ray)

Gesehen: Danmachi Volume 1 (Blu-ray)

Wenn Anime House einen Anime ankündigt, dann ist das in der Regel eine Bombe. So auch Danmachi – Is It Wrong to Try to Pick Up Girls in a Dungeon?. Wenn man dann aber auch eine gute deutsche Version ausliefert, dann leuchtet doch das Fanherz. Wir haben uns das erste Volume genau angeschaut.

Worum geht es?

Der Anime erzählt die Geschichte von furchtlosen Abenteurern, die in Orarion, in einem Labyrinth aus Dungeons, auf der Suche nach Ruhm und Reichtum sind. Aber während Reichtum und Ruhm für die meisten genug Anreiz ist, hat der möchtegern Held Bell Cranel, viel größere Pläne. Er will ein Mädchen finden.

Die Story

Neben einigen sehr lustigen, gibt es auch genug ernsthafte Szenen. Das wechselt sich allerdings sehr gut ab. Die Story mag zu Anfang etwas flach wirken, das ändert sich aber nach ein paar Minuten und man bekommt recht schnell mit, dass viel mehr dahinter steckt. Die erste Folge packt einen vielleicht nicht direkt, aber spätestens bei der dritten Folge hat einen der Anime in seinen Bann gezogen. Auch wenn man bei der Geschichte einiges an Ecchi vermutet, spart die Story ziemlich damit, was es um so besser macht. Insgesamt wird die Geschichte abwechslungsreich erzählt und bietet so viel Potential, um gut zu unterhalten.

Die Idee

Es ist nicht wirklich neu, aber gut umgesetzt. Der Anime bietet eine eigene Welt, die durchaus durchdacht ist. Insbesondere spielen Götter eine große Rolle (und einer fällt in einer Folge besonders auf, was seltsam ist, denn normalerweise wird nicht auf indische Gottheiten zurück gegriffen). Da stört es auch gar nicht, dass man alles irgendwie schon mal gesehen hat. Besonders, dass unser Held keinen Reichtum sondern eine Frau sucht, reicht schon um zu schmunzeln.

Die Charaktere

Bell Cranel, ein 14-jähriger Junge sowie ein freundliches, loyales und liebes Kerlchen in dem aber einiges an Potential steckt. Irgendwie muss man ihn einfach mögen.

Hestia, die Göttin und irgendwie Bell total verfallen. Sie ist ein wenig aufbrausend, aber trotzdem freundlich.

Eina Tulle, Bells Beraterin bei der Gilde. Sie hat einen freundlichen Charakter und kümmert sich so gut wie es geht um Bell.

Aiz Wallenstein, die Prinzessin der Klingen. Ein kühler und loyaler Charakter. Sie hat großes Potential und gilt als eine der Besten unter den Helden.

Alles in allem ist die Mischung sehr gut und bietet viel Abwechslung. Die Charaktere werden einen sehr schnell sympatisch und insbesondere das Zwischenmenschliche zwischen Bell und Hestia bringt einen nicht nur zum lachen, sondern man merkt auch, dass eine besondere Bindung zwischen den Beiden besteht.

Die Animation

Die Animation muss man eher im besseren Mittelfeld ansiedeln. Selbst bei Kämpfen kann man ihr gut folgen, allerdings gibt es weit aus besseres. Sie hat auch keinen besonderen Charm, passt aber zu dem, was wir aktuell gewöhnt sind. Der Hintergrund ist zeitweise etwas starr. Obwohl größten Teils immer irgendwo Bewegung ist, wirkt er manchmal etwas leer. Allgemein kann man sagen, dass man hier etwas bessere Qualität hätte bringen können.

Der Sound

Also der Opener ist definitiv ein Ohrwurm, den man auch so schnell nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Das liegt wohl an der Gitarre, die man am Anfang hört (und an den Bildern, das gemeinsame Zähneputzen ist schon ulkig genug). Das Ending ist jetzt nicht so sehr mein Ding gewesen, aber das ist Geschmacksache. Ansonsten ist die Vertonung sehr gut, jeder Ton hört sich glaubwürdig an und ist genau dann zu hören, wenn man ihn hören soll.

Die Synchronisation

Hier war eindeutig wieder Kölnsynchron am Werk. Das merkt man, denn immer wenn die Synchronisation von denen übernommen wird, was bei Anime House sehr oft so ist, kommt dabei was sehr gutes heraus. So auch hier, denn die Stimmen passen einfach perfekt zu den Charakteren und stehen den original Stimmen in absolut nichts nach. Dazu kommt, dass die Sprecher sich sowohl bei der Betonung, wie auch beim Sprechen allgemein (zum Beispiel mit vollen Mund) richtig Mühe geben. Man könnte fast sagen, dass dies hier für 2016 die bisher beste Synchronisation ist.

Ach ja, vor lauter Schwärmen vergessen: Übersetzungsfehler konnten wir nicht finden und auch die Dialoge sind sehr gut ins Deutsche übernommen worden.

Extras

(wird nicht bewertet)
Postkarten auf den Charaktere abgebildet sind.
Booklet mit ausführlichen Erklärungen

Fazit

Bei meinem First View damals, war ich noch skeptisch. Aber auch dort hat mich der Anime nach ein paar Folgen gepackt. Natürlich befürchtet man immer, dass gerade bei der Synchronisation etwas schief geht. Aber hier beweist Anime House wiedereinmal, dass es eine sehr gute Idee war, auf Kölnsynchron zu setzten. Die Synchronisation ist richtig gut geworden und die Stimmen passen zu den Charakteren. Auch wenn die Animation etwas angestaubt und alles manchmal etwas steif wirkt, muss man doch ehrlich sagen, dass die Geschichte viel Potential hat. Dadurch, dass die deutsche Version wirklich gut geworden ist, kann man hier nur als Fazit sagen: Danmachi gehört allein schon wegen der Qualität bei jedem Anime Fan ins Regal. Lustige, durchdachte Charaktere und eine interessante sowie abwechslungsreiche Story, was will man mehr?

Einziger kleiner Wermutstropfen: Drei Folgen auf einen Volume ist in meinen Augen zu wenig.

Info
Danmachi
Original Name: ダンジョンに出会いを求めるのは間違っているだろうか
Transkription: Dungeon ni Deai o Motomeru no wa Machigatteiru no Darō ka
Studio: J.C. Staff
Deutscher Publisher: Anime House
Regisseur: Yoshiki Yamakawa
Drehbuch: Hideki Shirane
Musik: Keiji Inai
Erschienen am: 24. März 2016
Synchronisation: Kölnsynchron
Dialogregie: Daniel Käser
Länge: 13 Episoden (Volume 1. 3 Episoden)
Freigegeben ab: 12
Genre: Fantasy, Romance, Comedy, Action
Sprachen: Deutsch, Japanisch mit deutschen Untertitel
Medium: Disk

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