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Reviews Anime Reviews Gesehen: Dusk Maiden of Amnesia Volume 1 (Blu-ray)

Gesehen: Dusk Maiden of Amnesia Volume 1 (Blu-ray)

Kazé veröffentlicht am 27. November das erste Volume des Anime Dusk Maiden of Amnesia. Der Anime ist bekannt und durchaus beliebt, aber kann die deutsche Version das auch halten? Wir haben uns die Mystery – Slice of Life Serie mal genau angeschaut.

Worum geht es?
Dusk Maiden of Amnesia handelt von Yuko, die vor 60 Jahren starb. Sie weiß aber nicht mehr warum und hat auch keine Erinnerungen an das Leben vor ihrem Tod. Da sie ein Geist ist, wird sie von niemandem bemerkt, bis sie dem Schüler Teiichi Niiya begegnet. Dieser erkennt schnell, dass Yuko zwar ein Geist ist, aber er sie sehen und sogar berühren kann. Zusammen machen sich die beiden daran, das Rätsel um Yukos Vergangenheit zu lüften. Dafür gründen sie einen Schulklub, dem sich bald zwei weitere Mädchen anschließen: Momoe Okinogi und Kirie Kanoe. Die Tatsache, dass Momoe nicht nur tollpatschig und in Teiichi verliebt ist, sondern auch das Geistermädchen Yuko nicht sehen kann, sorgt für jede Menge Gags, denn Yuko kann ziemlich schelmisch sein.

Die Story:
Die erste Folge fängt schon mal gut an, denn zuerst sieht man Teichichi Niiya nicht, danach bekommt man recht schnell erklärt, worum es eigentlich geht. Das ist ziemlich gut gemacht. Dazu ist die Story eine gute Mischung zwischen Mystery, ordentlich Comedy und ruhigen Momenten.

Dazu kommt, dass die Story gut erzählt wird. Schon direkt am Anfang hat man etwas zu lachen und die Story baut sich nach und nach auf.

Die Idee:
Die Grundidee (also: Mädchen ist ein Geist und ziemlich vernarrt in den Hauptprotagonisten, hat ihr Gedächtnis verloren und ist ziemlich frech) ist eine Mischung aus neu und alt. Ein Geist der sich verliebt, hat schon etwas, der Rest ist aber irgendwie typisch. Das macht aber gar nichts, denn die restlichen Elemente der Idee sind gut ausgebaut und so hat man eine frische Idee, zwar mit etwas angestaubten Elementen, die aber nicht auffallen.

Die Charaktere:
Ein frecher Geist, dazu auch noch ein Mädchen und ziemlich vernarrt in den Hauptprotagonisten. Yuko Kanoe trägt die Tatsache, dass sie tot ist und als Geist umherwandert mit ziemlicher Fassung. Gut, die Tatsache, dass sie endlich jemand sehen kann, trägt wahrscheinlich viel dazu bei und so hat man einen Geist, mit einer großen Klappe, der aber wie ein normales verliebtes Mädchen ist.

Auf der anderen Seite haben wir Teiichi Niiya, einen ganz normalen Schüler, der allerdings Yuko Kanoe sehen kann. Er ist ein typischer junger Mann, der natürlich weibliche Geschlechtsorgane mag und auch manchmal seinen Blick nur schwer abwenden kann. Und Yuko Kanoe gibt ihm viele Einblicke, die ihn schnell in Verlegenheit bringen. Andererseits ist er zuverlässig und treu.

Nummer drei im Bunde ist Momoe Okonogi, ein wenig in Teiichi verliebt und Feuer und Flamme für den Club „Abteilung für Paranormales“. Sie wertet die Geistergeschichten, die an der Schule kusieren und die alle irgendwie mit Yuko zu tun haben, aus und ist ansonsten ein ein wenig überdrehtes Mädchen..

Die letzte im Bunde ist Kirie Kanoe, ein taffes Mädchen, die ebenfalls Yuko sehen kann. Allerdings glaubt sie zuerst, das Yuko ein böser Geist ist. Auch sie hat Gefühle für Teiichi, kann sie aber nicht zeigen und so wirkt sie ihm gegenüber immer etwas schorf.

Die Animation:
Auch wenn der Anime etwas düsterer gehalten wird und teilweise Dinge sehr grob gezeichnet sind, wirkt das, was man zu sehen bekommt wirklich gut und auch passend. Die Animation selbst ist gut, man behält jederzeit den Überblick und die Proportionen der Charaktere stimmen auch zu jeder Zeit.

Störende Elemente, die deplatziert wirken, sind nicht aufgefallen.

Der Sound:
Der Opener ist okay und das Ending eher so na ja. Keine Ohrwürmer aber durchaus „erträglich“. Aber das ist bekanntlich immer Geschmackssache. Ansonsten passen die Geräusche und sind auch richtig platziert worden. Der Sound im Anime ist ebenfalls gut, es wirkt nie dominant und passt zur jeweiligen Situation.

Die Synchronisation:
Bis auf die Stimme von Momoe, die mich nach einer gewissen Zeit wirklich genervt hat, kann ich nichts Negatives sagen. Die restlichen Stimmen passen zu den jeweiligen Charakteren und es wird bei der jeweiligen Situation darauf geachtet, dass die Stimmenlage dazu passt.

Versteht mich nicht falsch, im Grund passt auch Momoes Stimme durchaus zu dem Charakter und die Sprecherin gibt sich auch wirklich Mühe, allerdings mag ich persönlich diese leicht überdrehten und dezent piepsigen Stimmen einfach nicht.

Die Übersetzung ist gut gelungen, Fehler haben sich nicht eingeschlichen und das „eindeutschen“ hat ebenfalls gut geklappt. Keine Formulierung hört sich seltsam an.

 

Rollejapanischer Sprecherdeutscher Sprecher
Kirie KanoeEri KitamuraJosephine Schmidt
Teichi NiiyaTsubasa YonagaAmadeus Strobl
Yuuko KanoeYumi HaraEsra Vural
Momoe OkonogMisato FukuenCharlotte Uhlig

 

Extras:
Kazé liefert neben einen Schuber, der ganz gut ausschaut auch ein etwas dickeres Booklet mit. Das „Tagebuch der Abteilung für Paranormales“ bietet einige Informationen zum Anime, eine Leseprobe des Manga und geht auf die Charaktere ein. Ganz nett, aber nichts Bewegendes.
Info: Die Extras haben keinen Einfluss auf die Bewertung.

Fazit:
Der Anime hat schon etwas, er geht lustig los und nach einer gewissen Zeit merkt man, dass viel mehr hinter der Geschichte steckt, als man auf den ersten Blick meinen würde. Die Animation ist sehr gut, wobei das auch zu erwarten war und die Synchronisation ist mit einer Ausnahme auch gelungen. Kazé liefert hier wieder die gewohnte Qualität ab. Dusk Maiden of Amnesia sticht zwar nicht aus dem Angebot des Publishers heraus, ist aber durchaus ein Anime, bei dem man bedenkenlos zugreifen kann. Spaß macht er auf jeden Fall.

Fazit also: Mehr als Durchschnitt, gute Story, hinter der viel mehr steckt, als man auf den ersten Blick sieht. Gute Animation und die Synchronstimmen sind auch okay. Ein Anime der definitiv einen lustigen und auch spannenden Filmabend verspricht

Info

Dusk Maiden of Amnesia
Dusk Maiden of Amnesia Cover / © Kazé

Dusk Maiden of Amnesia
Original Name: 黄昏乙女×アムネジア
Transkription: Tasogare Otome × Amuneji
Studio: Silver Link
Deutscher Publisher: Kazé
Regisseur: Shin Ōnuma
Drehbuch: Katsuhiko Takayama
Musik: Keigo Hoashi, Ryuuichi Takada
Erschienen am:April 2012 (Japan), 27. November 2015 (Deutschland)
Länge: 13 Episoden (Vol. 1. 4 Episoden)
Freigegeben ab: 16
Genre: Slice of Life, Mystery, Romance
Sprachen: japanisch mit deutschen Untertitel, Deutsch
Medium: Blu-ray (DVD)

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1 Kommentar

  1. Momoes Stimme ist wirklich furchtbar. Die Sprecherin nuschelt extremst….was total schade is weil die anderen Sprecher sind echt gut^^

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