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Gesehen: Hamatora – Volume 1

Schon wieder ein Anime mit Superkräften und irgendwelchen Verschwörungen, das ist nicht neu. Allerdings sticht Hamatora aus der Maße heraus. Wieso? Das erfahrt ihr in unserer Rezension des Anime.

Worum geht es?
Die Detektei Hamatora in Yokohama – das ist zunächst nicht viel mehr als ein improvisiertes Büro an einem Tisch im Café Nowhere. Auf den zweiten Blick stecken dahinter jedoch das Genie Nice und sein Partner Murasaki, die beide eines gemeinsam haben: Sie sind sogenannte Minimum Holder und besitzen eine übermenschliche angeborene Kraft. Zusammen mit ihrer Vermittlerin Koneko und Vielfraß Hajime schlagen sie sich mit schlecht bezahlten Aufträgen und chronischem Geldmangel durch. Als sie jedoch von Polizeikommissar Art erfahren, dass ein Serienkiller es speziell auf Minimum Holder und ihre Gehirne abgesehen hat, wird schnell klar, dass auch die nächsten Fälle der beiden irgendwie mit dieser Mordserie zusammenhängen müssen ­… (Quelle kazé)

Die Story:
wie eingangs schon geschrieben, Hamatora sticht aus der Maße heraus, denn die Story wird geschickter erzählt als bei so manchen Anime, der das gleiche Setting hat. Die Story entwickelt sich nach und nach und wird immer wieder unterbrochen von eher Nachdenklichen bzw. humorvollen Szenarien. Ebenso bekommt man immer wieder ein Stück der Hintergrundgeschichte mit, allerdings nur Häppchenweise. Alles in allen ist es keine „plumpe“ Story, in die man hineingeworfen wird.

Die Idee:
Tja, hier wird das Rad nicht neu erfunden, denn die Idee ist alles andere als neu. Allerdings sind wesentliche Elemente etwas anders, als bei ähnlichen Anime. Es wirkt alles etwas runder als bei diversen ähnlichen Anime, dazu kommt die Priese Humor, die man ständig findet. Alles in allen wurde hier eine solide Grundidee dezent ausgebaut.

Die Charaktere:
hier finden wir ein ziemlich durchwachsenes Bild, von Tollpatsch bis zu dezent dämlich und natürlich die „coole Sau“ ist alles dabei. Dabei hat jeder Charakter seine eigene Geschichte, die in Volume 1. natürlich nicht vollständig erzählt wird, und jeder Charakter hat seinen eigenen Charme. Die Mischung ist gut macht Hamatora noch mal sympathischer. Ich würde zwar nicht sagen, dass der anime durch seine Charaktere lebt, aber sie passen sehr gut zur Story.

CharakterSprecher
Mao Michael Baral
Murasaki Tim Knauer
Koneko Esra Vural
Birthday Asad Schwarz
Ratio Matti Klemm
Art Jan Kurbjuweit
Gasquet Andreas Müller
Master Hans-Jürgen Wolf
Nice Patrick Baehr
Theo Dirk Petrick
Rei Maria Hönig

 

Die Animation:
Hier liegt eine der Stärken des Anime. Die Animation ist nicht so „aufgemöbelt“ wie bei vielen anderen aktuell, sondern hat durch die Art der Zeichnung etwas Besonderes. Natürlich sind alle Bewegungen durchweg flüssig, was sich auch nicht in den Kämpfen ändert. Alles in allen eine sehr gute Animation.

Sound:
Hier ist es eher Durchschnitt, also nichts besonderes. Die Klangkulisse ist recht gut und jeder Sound sitzt da, wo er hingehört.

Die Synchronisation:
die Sprecher sind durchaus gut, auch wenn mir hier und da eine Stimme mal nicht gefallen hat, muss man trotzdem sagen, sie passen zu den Charakteren. Sieht man jetzt mal von meinem persönlichen Geschmack ab, hat Kazé hier ganze Arbeit geleistet.

Fazit:
Hamatora hat zwei wesentliche Aspekte, zum einen ist er nicht leicht zu rezensieren und zum anderen ist das Setting alles andere als neu und auch schon ziemlich breitgetreten. Trotzdem schafft es Hamatora zu überzeugen, zum einen durch eine tolle Animation und seinen nicht zu aalglatten Charakteren, zum anderen weil die Idee und die Art wie die Story erzählt wird, wirklich gut sind. Ob die Serie nun jedermanns Geschmack ist, kann man natürlich nicht sagen, allerdings ist sie definitiv einen Blick wert.

Info:
Hamatora (Volume 1)
Original Name: ハマトラ THE ANIMATION
Transkription: –
Studio: NAZ
Deutscher Publisher: Kazé
Regisseur: Seiji Kishi, Hiroshi Kimura
Drehbuch: Tōka Machida, Jun Kumagi
Musik: Makoto Yoshimori
Erschienen in Japan: 02.04.2015
Erscheint in Deutschland: 29.05.2015
Länge: 3 Episoden á 25 Minuten (insgesamt 12 Episoden)
Freigegeben ab: 12
Genre: Sci-Fi
Sprachen: Deutsch/japanisch mit deutschen Untertitel

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