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Gesehen: KanColle (Kantai Collection: KanColle)

Mit KanColle endete ein weiterer Simulcast und für mich damit der seltsame Ich muss zugeben, dass ich immer noch nicht genau weiß, was ich mit dieser Serie anfangen soll.

Worum geht es?
Die Abyssal-Flotte – eine mysteriöse Kriegsflotte aus den Tiefen des Meeres – hat den Menschen die Seeherrschaft abgerungen. Die Einzigen, die diesen mächtigen Gegner bekämpfen können, sind junge Mädchen, die den Geist alter Schlachtschiffe in sich tragen. Man nennt sie die ‚Kanmusu‘, die ‚Flottenmädchen‘. Sie allein verfügen über die Kampfkraft, um der Abyssal-Flotte Paroli zu bieten und die Seeherrschaft wieder zurückzugewinnen. Fubuki, Mutsuki, Yudachi, Sennai, Jintsu und Naka werden für diese Eliteeinheit rekrutiert. Sie ziehen nun als Mitglieder des dritten Torpedo-Korps unerschrocken und unbedarft in große Seeschlachten.

Die Story:
Wie ich im First View schon geschrieben habe, es hört sich ganz nett an, es ist auch ganz nett, aber irgendwie auch totaler Schwachsinn. Die Story wird so interessant uninteressant erzählt, dass ich mich immer noch Frage: „Was bitte war das?“. Von Drama bis überzogener Romantik und Action findet man so ziemlich alles in der Story, das Problem ist nur, es ist jedesmal irgendwie nur etwas Halbes, aber nie etwas Ganzes. Außerdem fehlen einfach Hintergrundinformationen, warum sind die Gegner eigentlich da? Was wollen sie? Und so weiter. All das bleibt offen. Auch das ein Mädchen natürlich etwas Besonderes ist und sich dazu auch noch besonders blöd anstellt, aber kämpft damit sie an die Spitze kommt, ist schon wirklich ein typischer Einheitsbrei.

Die Idee:
Der Anime ist eine Adaption eines Trading Card Game und das merkt man auch, so sieht man den Admiral erst im Outro der letzten Folge (also ich glaube, dass er das war) und der ganze Aufbau der Idee ist merklich an dem Spiel angelehnt. Daher kann es auch sein, dass man hier Schwierigkeiten mit der Story hat, denn ich vermute mal, man muss das Spiel kennen um wirklich alles zu verstehen. Man kann das alles aber verschmerzen, was aber besonders nervte, war dieses „Alles muss niedlich sein“. Das nervte nach einer Zeit.

Die Charaktere:
Alle sind niedlich, alle sind Freunde und wäre der Feind nicht da, dann wäre es eine rosaknuddel Welt. So präsentieren sich die Charaktere und bis auf den Hauptcharakter, der ja etwas Besonderes sein soll (warum bleibt einen irgendwie verschlossen), ist jeder Charakter einfach nur glatt. Keine Facetten oder tiefgehende Geschichte, sie sind halt da, wären sie es nicht, wäre das auch nicht so schlimm.

Die Animation:
Die Animation ist durchweg sehr gut gelungen, das war aber auch nicht anders zu erwarten, bzw. hätte mich auch sehr gewundert. Die Kampfszenen wirken auch sehr gut und was besonders herausstricht ist die Einrichtung, denn der Stil orientiert sich an dem Stil von 1900 herum. Das hat viel Charme muss ich zugeben.

Der Sound:
Der Sound ist durchschnitt, kein Ohrwurm auch nicht weltbewegend. Die Soundeffekte passen und sind gut platziert. Mehr muss man hier nicht sagen.

Die Synchronisation/Übersetzung:
Die Stimmen passen, bei einigen Charakteren gehen sie einen aber nach ein paar Minuten echt auf die Nerven, auch wenn sie den Knuddel-Faktor des Aniem unterstützen. Ich hab mich aber mehrmals dabei dem Gedanken ertappt: „Wie jetzt und das sind Kampfmaschinen?“, was bei der Auswahl der Stimmen echt kein Wunder gewesen ist.

Beim Untertitel wurde ganze Arbeit geleistet, Übersetzungsfehler habe ich nicht festgestellt, auch wenn die Aussprache hier und da wirklich „interessant“ übersetzt worden ist, aber das merkt man nur, wenn man japanisch versteht.

Fazit:
Okay, es liest sich jetzt so als sei der Anime schlecht, nein das ist er nicht. Er ist anders, er ist übertrieben knuddelig und er ist äh seltsam. ABER, er ist ein Anime, den man gemütlich schauen kann, dabei sein Hirn abschalten kann und fertig. Perfekt zum Entspannen, denn man muss wirklich nicht nachdenken. Wie ich schon im First View geschrieben habe: „ Einige Charaktere wirken vom Stil und der Synchronisation sehr zerbrechlich, aber im Kampf gehen sie ab wie ‚Schmitz Katze‘. „ das zieht sich Quer durch den Anime. Was ich sehr schade fand, ist einfach die Tatsache, dass der Story einige Feinheiten fehlen. Man bekommt zu wenig Hintergrundinfos, hier hätte man nicht so sparsam sein sollen. Ansonsten gewinnt man die Charaktere recht schnell wirklich lieb. Alles in allen, es ist ein merkwürdiger Anime, den ich einfach nicht einsortieren kann. Schlecht ist er definitiv nicht, aber auch nicht so gut, dass ich den Anime empfehlen würde, trotzdem hat es Spaß gemacht ihn zu schauen.

Info:
Kantai Collection: KanColle
Original Name: 艦隊これくしょん
Transkription: Kantai Korekushon
Studio: Diomedéa
Deutscher Publisher: Anime on Demand (Kazé)
Regisseur: Keizō Kusakawa
Drehbuch: –
Musik: Natsumi Kameoka
Erschienen am: 08.01.2015 (Simulcast)
Länge: – Folgen á 25 Minuten
Freigegeben ab: –
Genre: Fantasy, Action, Romance, Ecchi
Sprachen: Japanisch und deutsche Untertitel
Medium: VoD

Weitere Info:
Der Anime basiert auf dem gleichnamigen Game von Kadokawa Games, dass 2013 in Japan erschien. Dabei handelt es sich umein Online Sammelkartenspiel. Gleichzeitig mit dem Game erschien bei Enterbrain ein Manga von Momoi Ryôta.

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