Gesehen: Kill la Kill Vol. 1 – 4

Kleidung machen Leute, im dem schrägen Anime Kill la Kill, machen sie Kämpfer. Die 4. und damit letzte Box ist nun auf den Markt und wir wollten es uns natürlich nicht nehmen lassen, die gesamte Serie zu rezensieren und zu schauen, ob peppermint anime gute Arbeit abgeliefert hat.

Worum geht es?
KILL la KILL erzählt die Geschichte von Ryuko, die auf der Suche nach dem Mörder ihres Vaters, an der Honnouji Akademie landet, welche von der Präsidentin der Schülerversammlung, Satsuki, mit eiserner Hand beherrscht wird.

Die Story:
Also Kleider machen Leute, so heißt es ja im Volksmund, bei diesem Anime ist der Spruch Programm. Es geht um Kleidung und irgendwo findet man auch eine Story, die zwar immer wieder sehr deutlich auftaucht, aber irgendwie ein wenig untergeht, denn so wie die Story erzählt wird und bei dem Gag-Feuerwerk, ist es eigentlich völlig egal um was es geht. Es ist einfach total schräg, was hier abgeliefert wird. Trotzdem ist die Story gut erzählt und man versteht recht schnell um was es geht.

Die Idee:
Bei dem Anime stellten sich mir zwei Fragen: 1. Was zum Geier hat denn der Erfinder von Kill la Kill eingeworfen? Und 2. Wieso zum Geier bekomme ich nichts davon ab. Es gibt schräge Anime, aber Kill la Kill toppt so ziemlich alles, was in den letzten Jahren als schräg bezeichnet wurde. Normalerweise flaut es ja im Laufe einer Geschichte immer etwas ab, aber das Level der Beklopptheit wird bei diesem Anime durchweg sehr hoch gehalten. Das macht einfach nur Spaß ihn zu sehen.

Die Animation:
Die Animation ist nicht jedermanns Sache, ich habe auch ein wenig gebraucht, um in den Anime hineinzufinden. Lässt man es aber zu, bekommt man eine richtig gute Animation präsentiert, die einen eigenen Charme hat. Es ist halt anders, also ziemlich anders, als das, was man so gewöhnt ist. Schwer zu beschreiben, denn man hat auf der einen Seite das Gefühl, als würden sich hier viele Stile mischen, auf der anderen Seite ist es aber ziemlich eigenen. Passt allerdings zum Anime, denn auch hier kann man es eigentlich nur mit einem Wort beschreiben: Schräg.

Der Sound:
Ich muss zugeben, dass der Opener und das Ending absolut nicht mein Fall sind, denn irgendwie passen sie nicht in das Gesamtkonzept, sie sind schlicht weg zu ruhig. Die Klangkulisse passt, jeder Sound sitzt und ist wirklich gut.

Die Synchronisation:
Bei der Synchronisation hat peppermint anime gute Arbeit geleistet, auch wenn wir zu mindestens eine Stimme gar nicht gefallen hat. Die Stimme von Mako Mankanshoku ist nicht mein Fall gewesen, das heißt zwar nicht, dass sie schlecht ist, ich mag einfach die Stimme von Anette Potempa nicht, (Sorry) trotzdem passt die Stimme irgendwie zum Charakter. Das ist aber wie immer reine Geschmackssache und ist halt nur meine Meinung. Die restlichen Stimmen sind allerdings sehr gut gewählt.

Rollejapanischer Sprecherdeutscher Sprecher
Ryūko MatoiAmi KoshimizuGundi Eberhard
Satsuki KiryūinRyōka YuzukiSandra Lühr
Mako MankanshokuAya SuzakiAnnette Potempa
Uzu SanageyamaNobuyuki HiyamaDavid Schulze
Hōka InumutaHiroyuki YoshinoRené Dawn-Claude
Ira GamagōriTetsu InadaDirk Hardegen
Nonon JakuzureMayumi ShintaniNina Amerschläger

 

Die Charaktere:
Ganz ehrlich, so viele Bekloppte auf einen Haufen. Teilweise verdammt anstrengend, aber jeder Charakter hat seine Eigenarten. Manchmal ist es zu viel des Guten gewesen, aber im Großen und Ganzen passt jeder Charakter, denn auch hier kann man einfach nur sagen: SCHRÄG!

Fazit:
Puh, nach diesem Anime braucht man erst einmal ein paar Minuten um wieder in die reale Welt zurückzufinden. Die Story ist so durchgeknallt, dass man manchmal einfach nicht mehr kann vor Lachen. Bei der Synchronisation hat peppermint anime ein gutes Händchen bewiesen, alle Stimmen passen, selbst wenn ich eine Stimme nicht mag, passt sie doch zum Charakter. Der Anime ist insgesamt eine Achterbahnfahrt, die aber nur nach unten saust und immer mehr Geschwindigkeit aufnimmt. Es gibt keine Höhen und Tiefen, sondern eigentlich nur Höhen. Nehmen Anime oft irgendwo ein wenig die Geschwindigkeit aus der Geschichte, ist es bei Kill la Kill nicht so. Von Anfang an geht es Rasant zur Sache. Dazu natürlich viel Action und teilweise ziemlich brutal. Alles in allen macht die schräge Story zusammen mit der Synchronisation und dem Zeichenstil, diesen Anime zu etwas Besonderen, der so schnell ungeschlagen beleiben wird, denn er ist so Schräg und Durchgeknallt, dass es schwer wird, ihn von diesem Thron zu stoßen.

Info:
Kill la Kill
Original Name: キルラキル
Transkription: Kiru Ra Kiru
Studio: Trigger
Deutscher Publisher: peppermint anime
Regisseur: Hiroyuki Imaishi
Drehbruch: Kazuki Nakashima
Musik: Hiroyuki Sawano
Erschienen am: 03.10.2013
Länge: 25 Minuten
Freigegeben ab: 16 Jahren
Genre: Action, Comedy-Drama
Sprachen: Deutsch und Japanisch
Medium: Blu-ray & DVD

Weitere Infos:
Der Manga erscheint in Deutschland bei Tokyopop. Die erste Folge könnt ihr euch kostenlos bei peppermint TV anschauen.

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