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Popkultur Anime Gesehen: To Love Ru: Trouble – Volume 1 (Blu-ray)

Gesehen: To Love Ru: Trouble – Volume 1 (Blu-ray)

Als FilmConfect den Anime To Love Ru: Trouble für Deutschland angekündigt hat, stand die Anime-Welt Kopf. Nun ist das erste Volume da und natürlich haben wir uns angeschaut, ob FilmConfect auch alles richtig gemacht hat.

Worum geht es?

Der Anime aus dem Studio Xebec handelt von Rito Yuuki, einem Highschoo-Schüler, welcher zu schüchtern ist, dem Mädchen seiner Träume, Haruna Sairenji, seine Liebe zu gestehen. Eines Tages, als er gerade in der Badewanne schmollt, erscheint aus dem Nichts ein mysteriöses nacktes Mädchen. Ihr Name ist Lala und sie kommt vom Planeten Deviluke, wo sie die Erbin des Thrones ist. Ihr Vater will, dass sie nach Hause zurückkehrt, um einen der Kandidaten für ihre Hochzeit zu heiraten, doch sie entscheidet sich, lieber Rito zu heiraten, um auf der Erde bleiben zu können.

Die Story

Die Story besteht, wie man eigentlich erwartet, aus Comedy und ein wenig Romance. Und so ist es kein Wunder, dass die Story dementsprechend auch für einige Lachflashs sorgt. Leider muss man aber auch ehrlich sagen, dass die Art der Erzählung in zig anderen Anime genauso benutzt wird.

Die Idee

Auch die Idee ist alles andere als neu, er eigentlich ein wenig hoffnungslos (verknallt in seine Mitschülerin), trifft auf sie, ein Wirbelwind ohne Wenn und Aber. Kommt euch bekannt vor, oder? Auch kann man nicht gerade sagen, dass die Idee hier irgendwie anders bzw. innovativer aufgebaut wurde, als in anderen Anime, die das Gleiche erzählen. Das macht die Geschichte natürlich nicht automatisch schlecht, der Anime besticht eben genau dadurch, und seien wir mal ehrlich, das Rad muss man nicht jedes Mal neu erfinden.

Die Charaktere

Rito Yuki ist ein typischer Schüler, ein wenig Tollpatsch, aber liebenswürdig. Er ist in seine Klassenkameradin verliebt und scheiterte erfolgreich bei einigen Versuchen es ihr zu sagen (und allein diese Versuche sorgen für ein Grinsen).

Lala Satalin Deviluke ist von Zuhause abgehauen, Erfinderin und lebt halb in ihrer eigenen Welt. Auch sie ist ein wenig tollpatschig und zieht Rito immer wieder in Situationen, wo der arme sich eigentlich gar nicht wiederfinden möchte und was immer mit großen Chaos verbunden ist.

Peke, ein Roboter der Lala als Kleidung dient, ist ein wenig vorlaut, aber seiner Meisterin treu ergeben. Allerdings sollte man dieses Kerlchen nie seine Kleidung heraussuchen lassen.

Haruna Sairenji wirkt erst einmal ziemlich unnahbar, jedenfalls für Rito, hat aber einen freundlichen Charakter und mag Rito auch sehr.

Mikan Yuki ist die Schwester von Riku und hat, wie bei einer kleinen Schwester üblich, eine riesen Klappe.

Die Mischung der Charaktere ist gut und bietet viel Potential für die angekündigten Lachanfälle.

Die Animation

Man merkt natürlich, dass der Anime schon ein paar Tage auf dem Buckel hat, aber trotzdem ist die Animation immer noch sehr gut. Die Hintergründe wirken zwar oft sehr nüchtern, aber das stört gar nicht so sehr. Alles in Allem hat man eine gute Animation, Bilder, die sich teilweise von der Qualität etwas unterscheiden (mal gut, mal wirken sie sehr angestaubt), aber es passt zum Anime.

Der Sound

Der Opener ist ein Ohrwurm, man kann ihn immer wieder hören, auch das Ending ist super. Auch der Rest passt, die Geräusche sind glaubwürdig und kommen genau dann, wenn sie kommen sollen. Den restlichen Sound nimmt man gar nicht so sehr wahr.

Die Synchronisation

Fangen wir mal mit dem Positiven an: Die meisten Stimmen sind sehr gut getroffen, insbesondere Ritos Synchronsprecher (Marcel Mann) ist eine perfekte Wahl. Leider kann man das von Lala (Franciska Friede) nicht gerade behaupten. Versteht mich nicht falsch, die Synchronsprecherin macht sehr gute Arbeit, aber die Stimme nervt auf Dauer, da versucht wird sehr hoch zu sprechen und Lalas Originalstimme nachzuahmen. Leider klappt das nicht und das ist alles andere als gut. Natürlich ist das hier meine Meinung, aber ich schätze mal, dass ich nicht alleine dastehe.

Die restlichen Stimmen sind allerdings wieder sehr gut, es passt und die Synchronsprecher geben sich bei der Formulierung und Betonung der jeweiligen Situationen sehr viel Mühe.

Extras

(wird nicht bewertet)
Ein Poster, doppelseitig und für Fans eine tolle Beigabe.

Fazit

Tja, Ecchi, Comedy ein wenig Romantik. Gab es alles schon, wird es immer wieder geben, aber trotzdem ist To Love Ru durch den Aufbau der Geschichte sehr sehenswert. Auch die Animation kann sich immer noch sehen lassen und die Synchronisation ist mit einer großen Ausnahme sehr gut geworden. Leider vermiest die Stimme von Lala das vergnügliche Anschauen des Anime. Hier wäre weniger viel mehr gewesen. Sieht man davon aber mal ab, liefert FilmConfect durchaus die durch Clannad gewohnte Qualität.

Fazit also: Ein Anime bei dem kein Auge trocken bleibt, bei dem FilmConfect vieles richtig gemacht hat, der aber hätte besser sein können.

Info

To Love Ru: Trouble Blu-ray / © FilmConfect
To Love Ru: Trouble Blu-ray / © FilmConfect

To Love Ru:Trouble (Volume 1)
Original Name: To LOVEる -とらぶる-
Transkription: To LOVE-Ru -Toraburu-
Studio: Xebec
Deutscher Publisher: FilmConfect
Regisseur: Takao Kato
Drehbuch: Akatsuki Yamatoya
Musik: Takeshi Watanabe
Erschienen am: 26. Februar 2015 Deutschland/April 2008 Japan
Synchronisation: TNT Media GmbH
Dialogregie: Heinz Burghardt, Martin Irnich
Länge: 26 Episoden auf 6. Volumes
Freigegeben ab: FSK 16
Genre: Ecchi, Comedy, Romance
Sprachen: Deutsch/Japanisch mit deutschen Untertitel
Medium: Disk

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