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Gesehen: Patlabor – der Film

Patlabor ist ein absolutes Meisterwerk, der Film erschien 1998 unter der Regie von Mamoru Oshii, der auch bei Ghost in the Shell Regie geführt hat.

Die Geschichte:
Japan im Jahr 1999, im Zuge eines gigantischen Bauprojektes sollen vor der Bucht Tokyos künstliche Inseln geschaffen werden. Dabei helfen spezielle Roboter auch Labors genannt. In der Arche, einer riesigen Fabrik mitten im Meer, werden die Labors hergestellt und weiterentwickelt. Alles läuft auch reibungslos, bis eines Tages der geniale Programmierer Eiichiro Hobe von der Arche in den Tod springt – mit einem Lächeln im Gesicht. Als kurz darauf eine Reihe von Labors Amok laufen, stellt sich heraus, dass Hoba absichtlich einen Virus in das neue Betriebssystem der Roboter eingepflanzt hat. Eine Gruppe junger Polizisten muss entsetzt feststellen, dass die eigentliche Katastrophe noch bevorsteht.

Die Story:
Die Story wird gut erzählt, auch wenn sie hier und da etwas stottert, was aber dem Alter des Films geschuldet ist. Trotzdem hat es Mamoru Oshii geschafft, die Patlabor Geschichte so zu erzählen, dass die Story mit Spannung und gut platzierten Humor aufwarten kann. Insgesamt wird die Story intelligent und unterhaltsam erzählt.

Die Idee:
Polizisten in Mecha gegen Häcker, kommt einen irgendwie bekannt vor oder? War aber zur damaligen Zeit eine sehr neue Idee. Besonders gut ist die Art, wie die Welt dargestellt wird, glaubhaft und nicht zu sehr in die Zukunft gepflanzt und logisch erklärt.

Die Animation:
Man merkt den Film sein Alter natürlich an, aber man merkt auch, dass Mamoru Oshii hier am Werk war. Denn trotz des Alters, ist die Animation immer noch sehr gut und 1989 dürfte sie zu einen der besten Animationen gehört haben. Man darf nun keine komplett flüssigen Kämpfe erwarten, das war damals so nicht möglich, aber gerade weil in dem Film keine CG Szenen eingebaut wurden, wirkt die Animation.

Der Sound:
Hier liegt die Schwachstelle des Films, der Sound ist mittle maß, im Prinzip tut er das, was er tun soll, dezent eine Szene unterstreichen, ist aber so uninteressant, dass man ihn schnell wieder vergisst.

Die Synchronisation
Japanisch sehr gut, aber für Deutschland wurden gute Sprecher ausgesucht, denn jeder Charakter hat auch die passende Stimme. Bekanntlich mag ich keine Stimmen, die in den Ohren weh tun, oder die sich jünger anhören, als der Charakter zu sein scheint und darauf wurde sehr gut geachtet. Leider habe ich keine List der Synchronsprecher gefunden.

Die Charaktere:
Die Story von Patlabor fokussiert die Charaktere, jeder einzelne ist gut, aber alle zusammen ergeben einen gute Mix. Das war in der Anime Serie so und wurde auch im Film exzellent umgesetzt. Jeder einzelne Charakter hat einen gewissen Charme für sich und die Interaktionen zwischen den Figuren gehört zu einem der wichtigsten Elemente, die der Film zu bieten hat.

Fazit:
Ach nee watt ist dat schön, ich mag die guten alten Schinken und Patlabor gehört für mich einfach in jede Anime Sammlung. Bei diesen Film hat Kazé sich wirklich Mühe geben, das Bild ist sehr gut und die Synchronstimmen passen. Patlabor besticht durch eine intelligente Story, die nicht so viel Wert auf Action legt, muss es auch nicht denn der Film lebt von der Geschichte und den Charakteren. Ich kann diesen Film wirklich jeden wärmstens empfehlen, Patlabor ist ein Meisterwerk und gleichzusetzen mit Werken wie Akira oder Ghost in the Shell.

Info:
Patlabor: der Film
Original Name: 機動警察パトレイバー the Movie
Transkription: Kidō Keisatsu Patoreibā Za Mūb
Studio: Studio Deen
Deutcher Publisher: Kazé
Regisseur: Mamoru Oshii
Drehbuch: Kazunori Itō
Musik: Kenji Kawai
Erschienen am: 15.06.1989 (Japan)28.09.2012 (bei Kazé)
Länge: 100 Minuten
Freigegeben ab: 12
Genre: Drama History
Sprachen: Deutsch, japanisch m. Untertitel
Medium: BluRay

Links:
Patlabor bei Kazé

Hinweis zum Trailer: Bei dem Trailer handelt es sich um das Original von 1989, die Bildqualität, der von uns getesteten BluRay liegt Qualitativ deutlich über der Qualität des Trailers.

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