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Gesehen: Seraph of the End – erste Hälfte der ersten Staffel

Diese Woche endete die erste Hälfte der ersten Staffel von Seraph of the End (Owari no Serafu), wir haben über die Serie ja schon einen First View verfasst, nun folgt die Rezension.

Worum geht es?
Seraph of the End erzählt die Geschichte einer Welt, in der alle Erwachsenen von einem unbekannten Virus dahin gerafft worden, übrig blieben nur die Kinder. Diese wurden wiederum von Vampiren versklavt, aber es gibt Hoffnung, diese liegen auf Menschen, die stark genug sind um alle Vampire zu töten.

Die Story:
Zu Anfang ist die Story wirklich interessant, ein Virus reduziert die Anzahl der Menschen drastisch und Kinder unter 13. Jahren werden davon nicht befallen. Wer das großartige Pech hat, wird allerdings zu Nahrungsspender von Vampiren. Das lässt sich Yūichirō Hyakuya allerdings nicht gefallen und so bricht er mit seiner Familie aus. Was seine Familie nicht überlebt und er schwört Rache. So wird er von den überlebenden Menschen aufgenommen und zum „Vampirtöter“ ausgebildet.

Soweit so gut, aber ab hier fängt die Geschichte an zu schwächeln, den es fehlen logische Zusammenhänge, wenn alle über 13 den Virus nicht überlebt haben, dürften es nicht so eklatante Altersunterschiede vorhanden sein, das warum weshalb und wieso fehlt komplett. Was aber allerdings wirklich etwas störte ist die Tatsache, dass die Story hier und da abgeschnitten wirkte. So wechselten sich ruhige und actionreiche Handlungsstränge ab nur leider wurden die actionreiche Handlungsstränge nicht bis zum Ende erzählt. Siehe letzte und vorletzte Folge. Das hat die Geschichte schon ziemlich gestört.

Die Idee:
Die Idee hat Potential, die auch im Manga genutzt wird, bisher im Anime allerdings leider nicht. Es ist zwar kein neues Setting, allerdings lassen die ersten 12 Folgen erahnen, dass noch viel kommen wird und sieht man eben die ersten 12 Folgen als Einleitung, ist es sogar ziemlich gut geworden. Alles in allem hat die Idee Potential, was man in der zweiten Hälfte hoffentlich sehen wird.

Die Charaktere:
Die Charakterentwicklung geht relativ schnell und jeder Charakter der dazu kommt, hat seine eigene Geschichte, die sich natürlich auf den Beginn der Geschichte stützt. Das ist ziemlich gut gemacht, hin zu kommt, dass viele Charaktere undurchsichtig sind und man merkt recht schnell, dass da mehr dahinter steckt, als man auf den ersten Blick sieht. Auch hier muss ich sagen, wenn das ausgebaut wird, dann ist hier viel Potential heraus zu holen.

Die Animation:
Hier muss man wirklich sagen, dass die Animation sehr gut ist, sie ist zwar an einigen stellen recht einfach gehalten, an anderen Stellen wiederum ist sie schlicht weg gut. Die Kämpfe sind ebenfalls flüssig animiert worden und somit hat man hier durchaus einen Augenschmaus.

Der Sound:
Passt, der Opener ist sehr gut und auch die Klangkulisse passt. Daher braucht man nicht mehr dazu sagen.

Synchronisation/Untertitel:
Fangen wir mal mit den Stimmen an, denn die passen zu den Charakteren und wurden sehr gut ausgewählt. Es gibt keine „nervige qutisch Stimme“, sondern sie bringen noch mehr tiefe in die Charaktere.

Beim Untertitel ist das so eine Sache, hier muss ich leider Viewster kritisieren, denn es gab Timingfehler ohne Ende, manchmal fehlte eine wenig vom Untertitel usw. Das wurde allerdings am nächsten Tag schnell gefixt, störte aber doch, wenn man sich auf die neue Folge gefreut hat. Wenn er denn funktionierte, war der Untertitel wirklich gut, von paar Übersetzungsfehler mal abgesehen. Fazit also: Anschauen lohnt sich durchaus, Seraph of the End ist eine Serie mit sehr viel Potential, das in der ersten Hälfte allerdings noch nicht genutzt wird.

Fazit:
Es liest sich jetzt negativer als es eigentlich ist Fakt ist Seraph of the End hat viel Potential zu einer richtig guten Anime Serie, das sich wahrscheinlich auch in der zweiten Hälfte der ersten Season offenbaren wird. Ich hoffe es jedenfalls, denn die Schnitte in der Story haben wirklich etwas gestört, sieht man es aber als Prolog an, dann ist es wiederum sehr gut gewesen. Die Animation kann sich auf jeden Fall sehen lassen, denn sie ist sehr gut und auch der Sound/die Klangkulisse kann sich wirklich sehen lassen. Wenn Viewster nicht so viele Fehler beim Untertitel gemacht hätte, dann könnte man diesen Simulcast als durchaus gut bezeichnen. Die Fehler im Simulcast sind zwar behoben und so kann man jetzt die gesamte Serie ohne Fehler genießen, aber wir bewerten ja nun mal, wie es war, als er gelaufen ist. Allerdings rechne ich hier mit ein, dass Viewster noch ganz am Anfang steht und Fehler da vorprogrammiert sind. Daher schätze ich, dass es sich sehr verbessern wird.

Als Hinweis noch: die zweite Hälfte startet im Oktober.

Info:
Seraph of the End
Original Name: 終わりのセラフ
Transkription: Owari no Serafu
Studio: Wit Studio
Deutscher Publisher: Viewster
Regisseur: Daisuke Tokudo
Drehbuch: Hiroshi Seko
Musik: Hiroyuki Sawano, Takafumi Wada, Asami Tachibana, Megumi Shiraishi
Erschienen am: 04.04.2015
Länge: 24 Folgen á 25 Minuten, gesplittet in zwei Parts á 12 Folgen
Freigegeben ab: –
Genre: Action, Dark Fantasy, Endzeit
Sprachen: Japanisch und deutsche Untertitel
Medium: VoD

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