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Gesehen: The Testament of Sister New Devil

Gestern endete die Serie The Testament of Sister New Devil, direkt mit einer Ankündigung, dass eine zweite Staffel im Oktober folgen wird. Wir hatten zur Serie einen First View geschrieben und nun unsere abschließende Bewertung.

Worum geht es?
Die Geschichte handelt von Basara Tôjô, ein High School Schüler, der durch eine plötzliche Frage seines exzentrischen Vaters verwirrt wird. “Hey, sagtest Du nicht, dass Du eine kleine Schwester wolltest?” Außerdem kündigt sein Vater direkt an, dass er wieder geheiratet wird und bringt zwei schöne Stiefgeschwistern mit ins Haus, nur um sich direkt auf eine Auslandsreise zu begeben. Schnell stellt sich heraus, dass die beiden Schwestern Mio und Maria Naruse eigentlich ein Teufel und ein Sukkubus sind. Basara wird fast durch einen Rahmenvertrag als Diener an den beiden gebunden, doch aufgrund eines Fehlers, ist der Vertrag nichtig und Basara wird zum Herr, anstelle des Dieners.

Die Story:
Machte die Story zu Anfang einen guten Eindruck, flachte sie sehr schnell spürbar ab in ein typischen Ecchi und Harem Brei. Allerdings muss man auch sagen, dass dieser Brei etwas besser gewesen ist, als bei anderen Serien in dieser Season. Zum Schluss nahm die Story auch wieder etwas fahrt auf und führte zu einem Ende, dass man wenigstens Ende nennen konnte. Trotzdem hätte ich hier wirklich mehr erwartet.

Die Idee:
Man nehme: Einen Jungen, der eine große Kraft besitzt, ein Mädchen, dass auch eine Kraft in sich trägt, damit aber nicht umgehen kann und beschützt werden muss und natürlich eine Beschützerin des Mädchens, die auch noch ein Sukubus ist. Das ganze würzt man mit immer mehr Mädels, einen perversen Gegenspieler und einen Feind, der eigentlich ein Freund ist. Kommt euch das bekannt vor? Ist ja auch kein Wunder, das Setting ist alles andere als neu und so ist es auch kein Wunder, dass der Anime alle Elemente aus dem typischen Ecchi, Harmen Universum geboten hat. Wirklich neue Ideen fand man allerdings nicht.

Die Charaktere:
Wie schon gesagt, die Charaktere waren stereotypisch, hier hätte man sie wirklich etwas besser ausbauen können, das hätte sie nicht nur sympatischer gemacht, sondern sie hätten auch nicht so verdammt glatt gewirkt. Der Versuch war zwar da, aber so wirklich hat es leider nicht geklappt.

Die Animation:
Sehr gut, passt zu einem aktuellen Anime. Es gibt sehr schön gezeichnete Bilder, zum Beispiel als beide von einem Berg die Stadt betrachten. Das zieht sich quer durch den Anime. Auch die Actionszenen sind gut animiert, sie sind zwar kurz, aber nicht durcheinander.

Der Sound:
Durchschnitt, aber bei so einem Setting habe ich auch nicht mehr erwartet, denn wie der Rest, wirkte auch der Sound eher als Fließbandarbeit.

Synchronisation/Untertitel:
Die Stimmen wiederum sind gut ausgewählt worden, sie passen zu den Charakteren. Es nervte auch keine Stimme.

Bei dem Untertitel hat sich Crunchyroll wirklich selbst übertroffen, im First View sagte ich schon, dass die sich merkbar gesteigert haben und so ist es auch hier. Es gab keine Übersetzungsfehler, alles stimmte und wurde gut ins Deutsche übersetzt.

Fazit:
Ich hatte mir tatsächlich etwas mehr von der Serie versprochen, auch wenn die Geschichte etwas mehr ausgebaut wurde, als in vergleichbaren Serien, wirkte der Anime wie eine Fließbandarbeit. Wer Ecchi und Harem mag, ist hier gut aufgehoben, wer aber eine tiefer Story erwartet, wird leider enttäuscht.

Info:
The Testament of Sister New Devil
Original Name: 新妹魔王の契約者
Transkription: Shinmai Maō no Tesutamento
Studio: Production IMS
Deutscher Publisher: Crunchyroll
Regisseur: Hisashi Saito
Drehbuch: Takao Yoshioka
Musik: Yasuharu Takanashi
Erschienen am: 07.01.2015 (Simulcast)
Länge: 12 Folgen á 25 Minuten
Freigegeben ab: –
Genre: Fantasy, Fantasy, Action, Romance, Ecchi
Sprachen: Japanisch und deutsche Untertitel
Medium: VoD

Weitere Info:
The Testament of Sister New Devil ist eine Adaption der gleichnamigen Light Novel von Testsuto Uesu, die auch schon in zwei Manga adaptiert wurde. Ein OVA wird am 22 Juni 2015 erscheinen.

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