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Gesehen: Valvrave – The Liberator

Mecha Anime sind ja so eine Sache, entweder sind sie einfach gut oder irgendwie schlecht, dazwischen gibt es nicht sehr viel und so war ich auf Valvrave – The Liberator
gespannt. Denn wo ordnet sich dieser Anime wohl ein?

Worum geht es?
Dank der Entwicklung der “Dyson Sphere”, leben in naher Zukunft 70% der Menschheit im Weltall. Die Welt wird beherrscht von zwei rivalisierenden Großmächten: Der militärisch geprägten DMPF und der handelsorientierten ARUS. Zwischen diesen beiden Großmächten, hat sich die kleine Nation JIOR als neutraler Staat etabliert. Dort lebt Haruto Tokishima ein ganz gewöhnliches Leben als Schuljunge, bis zur Invasion durch eine der Großmächte. Es sieht finster aus für JIOR, doch dann begegnet Haruto der Kampfmaschine Valvrave und das Schicksal nimmt seinen Lauf…

Die Story:
Der Einstieg in die Geschichte ist ziemlich gut gemacht, es fehlt hier und da einige Zusammenhänge, aber das macht nicht so viel aus, wie man meinen mag. Die Story entwickelt sich zwischenzeitlich sehr interessant weiter und so bleibt der ein oder andere „Aha“ Moment nicht aus. Ansonsten gibt es hier und da interessante Wendungen, was mich allerdings etwas störte, es wird ständig von Politik geredet, aber das Thema kommt allgemein etwas kurz, auch wenn es zum Schluss noch einmal eine interessante Wendung nimmt. Und persönlich muss ich mal anmerken, dass das Ende der Story besser ausgearbeitet hätte sein können.

Die Idee:
Wie ich Anfangs schon geschrieben habe, Mecha Anime sind so eine Sache für sich, insbesondere weil es schwer ist das Rad jedes mal neu zu erfinden. So ist es natürlich auch hier nicht, gab es alles irgendwie schon, aber hier wird einiges anders gemacht. Jetzt mal abgesehen davon, dass Jugendliche versuchen einen eigenen Staat aufzubauen und ganz zufällig ziemlich starke Mecha zur Verfügung haben, ist die Idee des „wieso eigentlich ein eigener Staat“, sehr gut ausgearbeitet worden.

Die Animation:
Man muss wirklich sagen, dass die Animation sehr gelungen ist, gerade während der Kämpfe verliert man nicht den Überblick in dem ganzen Gewirr. Es gibt keine Schnitzer und von daher kann ich hier nichts aussetzten.

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Der Sound:
Gut. Mehr brauche ich eigentlich nicht zu sagen, wenn es da nicht hier und da Schnitzer in der Klangkulisse geben würde. Allerdings traten diese beim dritten Anschauen nicht auf und somit gehe ich davon aus, dass es sich hier um Streamfehler zwischen Vimeo und meinem Rechner gehandelt hat.

Die Synchronisation/Übersetzung:
Fangen wir mal mit der Übersetzung an, denn hier hat peppermint anime, wie eigentlich immer, ganze Arbeit geleistet. Es gibt keine Übersetzungsfehler, alles ist sehr gut ins Deutsche übersetzt worden, da kann man also nicht meckern. Bei der Synchronisation allerdings schon, auch wenn die meisten Charaktere sehr gute Synchronsprecher haben, gibt es hier und da Stimmen, bei dem sich mir die Nackenhaare gekräuselt haben. Da es sich aber nur um kleine Nebenrollen gehandelt hat, ist das durchaus verschmerzbar.

Fazit:
Ich hatte Valvrave – The Liberator gar nicht auf dem Schirm, ein Fehler, wie sich nach der ersten Folge herausstellte. Die Story ist gut, die Animation Top, der Sound passt und die Übersetzung ist wieder einmal gelungen. Eigentlich ein sehr guter Mecha Anime, aber von perfekt möchte ich auch hier nicht sprechen, auch wenn die Fehler eigentlich egal sind, perfekt ist nur wer keine Fehler hat. Aber, mit Valvrave – The Liberator hat peppermint anime einen sehr guten Anime nach Deutschland geholt, der sich durchaus mit anderen Größen der Mecha Szene messen kann. Ich würde auch soweit gehen und sagen, dass dieser Anime für Mecha Fans ein Muss ist. Kleiner Hinweis am Rande, es handelt sich hier um 2 Staffeln, die ich einfach mal zusammengefasst habe.

Info:
Valvrave – The Liberator
Original Name: 革命機ヴァルヴレイヴ
Transkription: Kakumeiki Varuvureivu
Studio: Sunrise
Deutcher Publisher: peppermint anime
Regisseur: Kō Matsuo
Drehbuch: Ichirō Ōkouchi
Musik: Akira Senju
Erschienen am: Staffel 1: 12 April 2013, Staffel 2; 4. Juli 2013
Länge: 24 Folgen á 25 Minuten
Freigegeben ab: –
Genre: Sci Fi, Action, Drama
Sprachen: Japanisch und deutsche Untertitel
Medium: VoD

Im Web:
peppermint anime
Facebook Seite zum Anime
Facebook Seite von peppermint anime

Weitere Info:
Bei Valvrave the Liberator handelt es sich um einen OAD von Sunrise, der in drei Manga Serien, insgesamt 4 Bände und zwei Light Novel, insgesamt 4 Bände adaptiert wurde.

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