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Gesehen: Yona of the Dawn

Der zweite Simulcast, der gestern ausgelaufen ist, ist Yona of the Dawn (Akatsuki no Yona). Dieser Anime überraschte mich und wäre von mir fast ignoriert wurden. Fataler Fehler, wie sich herrausstellte.

Worum geht es?
Yona of the Dawn handelt von der Prinzessin Yonqa, die einzige Prinzessin eines großen Reiches. Sie ist unter den Augen ihres liebevollen Vaters und ihren Freunden aufgewachsen. Allerdings ändert sich alles, als ihr Vater von seinem Vetter ermordet wird, damit er den Thron besteigen kann. So flieht sie aus der Burg um in der Stadt ein neues Leben zu beginnen.

Die Story:
Die Story zeigt wie sich Yona und ihre Kameraden weiterentwickelt, natürlich mit den Fokus auf Yona gelegt. Das ist sehr gut gemacht und dank einiger sehr humorvollen Passagen, ist die Story gespickt mit einigen Lachern. Sie wird sehr gut erzählt, auch wenn das Ende ein wenig zu schnell herunter gerattert wird.

Die Idee:
kennt ihr Avatar – Der Herr der Elemente? Man findet einiges in der Geschichte wieder, auch nicht gerade versteckt. Allerdings ist das gesamte Setting sehr gut gemacht und bietet viel Abwechslung. Es gab keinen Moment in der 24. Folgen langen Serie wo ich hätte sagen können, dass es langweilig wird, denn immer wieder kommen Ideen hinzu, die die Story wieder auffrischen.

Die Charaktere:
Hier gibt es einen Abzug in der B-Note. Die Charaktere sind klasse und werden einen sehr schnell sympathisch Insbesondere Yona, die von gar nichts eine Ahnung hat und einiges patu nicht mitbekommt. Auch die Hintergründe der Drachen sind sehr gut umgesetzt bis auf die Tatsache, dass der blaue Drache zu kurz kommt und auch beim gelben Drachen wurde extrem gespart. Schade eigentlich, hätte man hier ein wenig mehr draus gemacht, wäre es nazu perfekt.

Die Animaton:
Es war nicht anders zu erwarten, die Animation ist sehr gut geworden. Das dürfte aber auch nicht verwundern, immerhin ist die aktuelle Season gespickt von wirklich erstklassiger Animation.

Der Sound:
Der zweite Opener ist sehr gut, der erste na ja, einigen wir uns mal auf Geschmackssache. Der Rest der Soundkulisse ist eigentlich uninteressant. Jeder Ton sitzt zwar da, wo er sitzen soll, ist aber im großen und ganzen nichts Weltbewegendes.

Die Synchronisation/Untertitel:
Die Stimmen sind hervorragend gewählt, insbesondere Yonas stimme passt perfekt. Keine Stimme hat genervt, sondern waren wirklich sehr gut ausgewählt worden.

Auch der Untertitel war gut, keine Übersetzungsfehler und somit sehr gut. Das einzige was ab und zu mal gestört hat, ist die Sache mit dem „Untertitel über eine Schrift legen“, gerade am Ende hätte man vielleicht mal über die Position nachdenken können. Da dies aber nicht so häufig vorgekommen ist, kann man das durchaus mal durchgehen lassen.

Fazit:
Eine Serie die Spaß gemacht hat und mit sehr interessanten Charakteren aufwartet. Die Stimmen passend perfekt zu den Charakteren, die Story bot von tiefgründigen Geschichten bis zu einigen Lachern eigentlich alles, was man sich wünscht.

[toggle title=”Spoiler” load=”hide”]Das Ende ist übrigens offen und schreit förmlich nach einer zweiten Season[/toggle]

Auch der Untertitel war sehr gut, Crunchyroll hat den Ton extrem gut getroffen, auch wenn der Ton eher so lala war, würde ich diese Serie jeden empfehlen.

Info:
Yona of the Dawn
Original Name: 暁のヨナ
Transkription: Akatsuki no Yona
Studio: Pierrot
Deutscher Publisher: Crunchyroll
Regisseur: Kazuhiro Yoneda
Drehbruch: Shinichi Inotsume
Musik: Kunihiko Ryo
Erschienen am: 07.20.2015 (Simulcast)
Länge: 24 Folgen á 25 Minuten
Freigegeben ab: –
Genre: Fantasy, Action, Harem
Sprachen: Japanisch und deutsche Untertitel
Medium: VoD

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