Im Dezember erscheint das heiß erwartet neue Album von Babymetal auch bei uns in Deutschland.

Seit dem sich die Band 2010 gründete finden sich weltweit immer mehr Fans der drei Mädchen. Die Mischung auf Idol Pop und harten Riffs kommt so gut an, dass die Band demnächst wieder weltweit auf Tour ist.

Mit LIVE AT WEMBLEY veröffentlicht die Band ihr Konzert aus der Wembley Arena in London, wo vorher noch nie eine japanische Band aufgetreten ist.

Die Stilrichtung

Babymetal bleiben ihren Stil treu, Metal lastige Musik und Idolpop, dazu die Stimme der Sängerin Su-Metal und zwischen durch immer wieder Yui-Metal und Moa-Metal. Auch wenn man vielleicht die Mischung für eher abschreckend hält, muss man hier allerdings sagen, dass die Mischung irgendwie gut zusammen passt und gerade dank Su-Metals sehr guten Stimme wirklich gut ist. Für eingefleischte Metalfans sicher etwas gewöhnungsbedürftig, aber angehört haben sollte man es sich auf jeden Fall einmal.

Die Band bleibt ihren Stil auf jeden Fall treu, keine Experimente oder Songs, die nicht zu dem passen, was man von Babymetal erwarten würde.

Die Abstimmung

Auf dem neuem Album hält sich die Qualität relativ gleichmäßig. Natürlich handelt es sich um ein Album einer Live Show, daher hört man auch das Jubeln der Fans und ab und zu singen diese selbstverständlich mit.

Babymetal bleibt sich ihrem Stil treu und vermischt Metal mit Idolpop und ab und zu kann man die drei Sängerinnen auch kurzzeitig rappen höhren. Eine sehr gesunde Mischung mehrere Musikstile.

Auf de Konzert performten die Mädchen neue und auch ein paar ältere Titel ihrer Musiklaufbahn.

Der Gesang

Weder Su-Metal noch Yui-Metal oder Moa-Metal hört man eigentlich in ihren Songs selber Growling. Was sehr schade ist, da die Musik immerhin sehr Metallastig ist. Vermutlich sind ihre Stimmen dafür einfach doch zu kindlich, dies hört man sehr in den Idolpop und Rapteilen.

Su-Metal ist die Leadsängerin und übernimmt einen großen Teil des Gesangs. Sie ist rund 2 Jahre älter als ihre beiden anderen Teammitglieder, daher klingt ihre Stimme auch etwas reifer.

Yui-Metal und Moa-Metal ergänzen mit ihren hellen und etwas quieckenden Stimmen sehr gut ihre Teamkameradin. Sie begleiten sie, erhalten aber selbstverständlich auch ab und zu ihre eigenen Solomomente.

Der Sound

Wie beim Metal üblich, gibt es viele Soloparts des Gitarristen, allerdings hört sich das nicht großartig anders an, als in vielen Songs, bei dem die Gitarre hervorgehoben wird. Auf der anderen Seite hört man bei einigen Songs sehr gut heraus, dass die Gitarre mehr hergeben kann. Man merkt deutlich den Speed Metal Einfluss in im Sound, gerade beim Schlagzeug. Überhaupt macht der Schlagzeuger einen sehr guten Job, das fällt beim etwas elektrolastigen Song Awadama Fever stark auf.

Kein Instrument fällt irgendwie aus der Rolle und es ist alles sehr gut abgestimmt.

Tracklist

© earMusic

01-BABYMETAL Death
02-Awadama Fever
03-Yava!
04-GJ!
05-Doki Doki Morning
06-META! Taro
07-Amore – Aoboshi
08-Megitsune
09-KARATE
10-Ijime, Dame, Zettai
11-Gimme Chocolate
12-THE ONE
13-Road Of Resistance

Info
Babymetal – LIVE AT WEMBLEY
Label: earMusic
Erscheinungsdatum Japan: 23. November
Erscheinungsdatum Deutschland: 30. Dezember
Tracks: 13
Format: CD / Mp3
Preis; 9,99 € (Mp3) / 15,99 € (CD)
Im Web: http://babymetal.jp
Babymetal - LIVE AT WEMBLEY
Fazit
Persönlich bin ich kein Fan von Livealben. Das gejubel der Fans im Hintergrund stört mich meistens. Doch ich wurde bei Babymetal positiv überrascht. Trotz der Hintergrundkulisse sind Musik und Stimmen klar und deutlich zu hören. Das Konzert war ein guter Mix aus neuern und älteren Titeln der Mädchenband.
Stil64
Abstimmung77
Gesang69
Sound79.5

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