Popkultur Manga Gelesen: Ein wirklich schlimmer Sommer

Gelesen: Ein wirklich schlimmer Sommer

Ein wirklich schlimmer Sommer, wenn man gezwungen ist die Ferien dort zu verbringen, wo man eigentlich gar nicht sein möchte. So ergeht es auch der Hauptfigur Nagi in diesem Manga, ob er sich lohnt oder nicht, haben wir uns mal genau angeschaut.

Worum geht es?
Die Ferien stehen bevor, aber Nagi ist mies drauf: Ihre Eltern wollen sich scheiden lassen und sie soll den Sommer im Schrein ihres Onkels mitten in der Pampa verbringen! Damit nicht genug, geht ihr auch noch Mitbewohner Satsuki mit seiner direkten Art ziemlich auf die Nerven. Doch dann lernen sich die beiden Teenager näher kennen und auf einmal sieht alles gar nicht mehr so düster aus.

Die Story:
Die Story wird wie in jeden 2. Shojo Manga erzählt, ein paar Höhen, ein paar Tiefen und die Story suppt gemütlich vor sich hin. Das ist nicht unbedingt schlecht, denn jedes mal das Rad neu erfinden klappt ja auch nicht, allerdings hätte ich mir hier gewünscht, dass die Story etwas umfangreicher ausgearbeitet worden wäre. So verschenkt die eigentlich gute Geschichte, viel Abwechslung.

Die Idee:
Auch hier findet man nicht wirklich etwas Neues, sie in einer nicht so tollen Situation, ein Typ der nervt und zum Schluss, na ja Shojo eben. Auch hier muss das nicht unbedingt schlecht sein, aber man hätte einiges mehr aus der Idee machen können. Es ist 0815 Shojo, denn solche Geschichten findet man sie Sand am Meer in diesem Bereich.

Zeichnung:
Es tut mir ja fast schon leid es sagen zu müssen, aber auch hier findet man nur Durchschnitt, klar besser als alles was ich zeichnen könnte (Strichmännchen sind eher mein Ding 😉 ), aber es gibt wesentlich besseres. Es ist halt ein solider Stil, der zwar immer noch gut, aber es gibt deutlich bessere. Auch hier muss ich sagen, schade es wird viel vergeudet

Fazit:
Okay, nach dem ich den Manga nun zerrissen habe, kann mein Urteil ja eigentlich nur „durchschnitt“ lauten. Aber so schlimm ist es dann doch nicht, ich fand den Manga genau aus diesem Grund ganz nett. Man bekommt eine solide Arbeit geliefert und muss sich nicht auf was ganz Neues einstellen. Für Fans dieser Art von Shojo Manga, ist er ein Leckerbissen. Alle, die sich ein klein wenig Abwechslung wünschen, werden zwar auch hier Freude an der Geschichte haben, aber Abwechslung suchen sie leider vergeblich. Trotzdem würde ich nicht behaupten, dass das schlecht ist, sondern genau genommen findet man das, was man erwartet: einen soliden Shojo Manga.

Info:
Ein wirklich schlimmer Sommer
Originalname: 神社森林中的流浪猫
Transkription: Jinjya no Mori no Nora Neko-kun
Von: Chiyori
Deutscher Publisher: Tokyopop
Verfügbar: Einzelband
FKS: 13
Preis: 6.95 EUR.
ISBN: 978-3-8420-1131-1

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