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Gelesen: Love Monster von Junta Mio

Mit Love Monster schafft es der erste Manga von Junta Mio auch nach Deutschland. Doch kann sie mit ihrem Einzelband die Boys Love Fans auch überzeugen?

Worum geht es?
Der Manga “Love Monster” ist eine Ansammlung von drei Kurzgeschichten.
Love Monster: Itsuki gesteht seinem Sandkastenfreund Aki plötzlich seine Liebe. Er ist natürlich mehr als nur verwirrt darüber. Itsuki fordert ihn auf sich über seine Gefühle klar zu werden. Ob er an sein Ziel kommt?

Love Hunter: Auf dem Nachhauseweg begegnet Keigo den zusammengeschlagenen Ryo und er kümmert sich um ihn. Als Dank, dass er sich um ihn gesorgt hat geht er mit ihm Essen. Keigo wird immer mehr klar, dass er wohl Gefühle für ihn entwickelt und beschützen möchte. Doch wie steht es mit Ryo, dieser geht ihn irgendwann nur noch aus dem Weg.

Love Attack: Sota ist ganz scharf darauf eine Krankenschwester zu angeln. Um dieses Ziel zu erreichen studiert er extra Medizin. Bei seinem langersehnten Gruppendate mit Krankenschwestern trifft er auf Minami, der Sotas Abend jedoch ruiniert.
Kurz darauf hin begegnet Sota ihm erneut und geht auf eine Wette ein, die ihn verändern wird.

Love Monster
© Tokyopop

Die Story:
Die Geschichten Love Monster und Love Hunter sind beides nicht ganz eigenständige Stories, sondern sind verbunden durch die Charaktere.
Ryo und Keigo aus Love Hunter sind Freunde der beiden Hauptprotagonisten Itsuki und Aki aus der ersten Story Love Monster.

Die Stories weisen eine recht flache Erzählweise auf, sie kann sich nicht entfalten, keine spannenden Höhepunkte kommen vor. Alles passiert Schlag auf Schlag. Trotz alldem muss man sagen, dass Love Hunter interessanter aufgebaut ist als die Geschichte mit Itsuki und Aki. Doch alle Kapitel in dem Manga waren für mich alle zu typisch für dieses Genre.

Die Idee:
Interessant ist, dass die beiden Geschichte Love Monster und Love Hunter miteinander verbunden sind und auch, dass die Namen der Geschichten auf die Charaktere abgestimmt sind.
Jedoch in den Manga eine weitere Kurzgeschichte reinzulegen, die gar nichts mit Itsuki, Aki, Keigo und Ryo zu tun haben, zerstört die Grundidee des Manga wieder.

Außerdem muss man leider zugeben, dass Love Monster nicht wirklich viel originelles herüber bringt.

Die Charaktere:
Itsuki ist das Love Monster, Ryo ist der Love Hunter und Minami wagt eine Love Attack. Die Namen der Kapitel verraten einen bereits, was einem möglicherweise in den folgenden Seiten erwartet. Die Idee ist gut, doch leider fehlt es an Charaktertiefe. Die Entwicklung der Gefühle passieren recht schnell, daher wirken sie leider zu oberflächlich.
Itsuki war beispielsweise ein Mensch, bei dem man nicht wirklich verstehen konnte, was er denkt. Es wirkte einfach so, alsob er nur auf das eine in der Beziehung aus ist und durch und durch ein Sadist ist. Mehr erfährt man leider nicht über ihn.

Die Zeichnung:
Die Zeichnung von Junta Mio ist hier eindeutig das beste, was man in dem Manga vorfinden kann. Ihre einfachen leicht schattierten Zeichnungen gefielen mir sehr, sie kann sehr gut Emotionen in die Gesichter setzen.
Gegen ihren Zeichenstil kann man wirklich nichts negatives sagen.

Fazit:
Die Kurzgeschichtensammlung “Love Monster” von Junta Mio punktet vorwiegend mit den wundervollen Zeichnungen und einer interessanten Grundidee mit der Verbundenheit der Charaktere über die Kapitel hinaus.
Doch leider ist die Erzählweise sehr schwach und bietet leider keine spannenden Geschehnisse.

Für eingefleischte Boys Love Fans könnte der Manga etwas enttäuschend sein, da sie mit Sicherheit bereits interessantere Einzelbänder gelesen haben. Doch die Mangaka versteht es, den Leser allein mit den Zeichnungen in die Geschichte mit reinzuziehen.

Info:
Love Monster

Original Name: らぶ・モンスター
Transkription: Love Monster
Von: Junta Mio
Verlag: Tokyopop
Verfügbar: 1 Band
Preis: 6.95 EUR
Genre: Boys Love, Short Story
Empfehlung: FKS 16
ISBN: 978-3-8420-1260-8

Im Web
Love Monster – Tokyopop Homepage
Tokyopop Homepage

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