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Gelesen: Ten Count von Rihito Takarai

Mit „Ten Count“ schafft es neben „Only the flower knows“ und „Capital of Flowers“ eine weitere Boys Love Geschichte von Rihito Takarai nach Deutschland. Versprechen tut der Manga viel, er wurde auf Platz 1 der beliebtesten Boys Love Manga 2014 in Japan gewählt.

Worum geht es?
Shirotani hat große Angst vor Schmutz und davor, sich mit Bakterien anzustecken. Seine Hände sind schon ganz wund vom ständigen Händewaschen. Diese Krankheit nennt sich Mysophobie. Eines Tages hat sein Chef ein Unfall, ein junger Mann namens Kurose hilft ihm, da er selbst aus Ekel kaum in der Lage ist.
Kurose, der Psychologe ist, erkennt sofort, an welche Krankheit Sirotani leidet und bietet ihm seine Hilfe an. Mehr und mehr baut er zu Kurose Vertrauen auf und merkt langsam, dass es für ihn mehr ist als nur Freundschaft ist …

Ten Count
© Tokyopop

Die Story:
Ten Count besitzt eine relativ langsame Erzählweise, doch empfinde ich es hier als sehr angenehm, da es nicht, wie in vielen anderen Boys Love Manga, alles schlag auf schlag passiert.
Die Geschichte wirkt sehr gut ausgebaut und detailliert. Das Boys Love Genre kommt im ersten Band nur sehr leicht zum Vorschein, da es sich zunächst vorzugsweise mit Shirotanis Mysophobie (Ansteckungsphobie) beschäftigt.
Doch ist man am Ende mehr als nur gespannt, wie sich die Beziehung zwischen Shirotani und Kurose im weiteren Band entwickeln wird.

Die Idee:
Für ein Boys Love Manga finde ich die Idee sehr originell mit der Thematik von Shirotanis Phobie. Sie wirkt auch sehr realistisch und keineswegs zu übertrieben und überdramatisch dargestellt.
Es geht nicht nur darum, ob die beiden nun zusammen kommen oder nicht, sondern auch wie Shirotani seine Ängste überwindet.

Die Charaktere:
Dazu kann ich nur sagen, dass hier Rihito Takarai fantastische Charaktere kreiert hat. Vor allem Shirotanis Charakter ist wunderbar ausgebaut und auch tiefgründig. Seine Angst vor Schmutz und Bakterien kommt wunderbar und realistisch wieder.
Trotz Therapie erzielt er nicht nur Erfolge, sondern auch Rückschläge. Er kann zwar mit diesem Problem leben, doch beeinträchtigt es ihn in sehr vielen Situationen, die ein normales Leben ausmachen. Die Änderung seiner Denkweise zu der Krankheit und auch wie er die Gefühle zu Kurose erkennt, sind ausgezeichnet in Szene gesetzt. Das mochte ich wirklich sehr.

Kurose hingegen wirkte sehr in sich gekehrt. Man weiß nicht wirklich, was er fühlt und denkt, auch wenn es Andeutungen gibt. Doch auch sein Charakter macht die Sache interessant und verleitet zum weiterlesen.

Die Zeichnung:
Es ist eine leichte, saubere und einfache Strichführung, die man auch von der Mangaka Rihito Takarai her kennt. Sie sind nicht immer so detailreich, doch sind es wundervolle Zeichnungen, an denen man auch sofort erkennt, von wem sie stammen.

Fazit:
Ten Count stand auf Platz 1 der beliebtesten Shonen Ai Manga 2014, empfohlen von japanischen Buchläden, und auch so hab ich viel von diesem Manga bereits gehört.
Daher war ich sehr gespannt darauf, ob der Manga auch das hält, was er verspricht.
Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Ich mochte Ten Count wirklich sehr und ich bin sehr gespannt darauf, wie sich die ganze Geschichte um Shirotani und Kurose und auch im Bezug auf die Phobie im weiterem Band entwickeln wird.

Ten Count hat eine originelle Geschichte zu bieten, in der es nicht nur darum geht, wann die beiden Typen zu ihren Gefühlen stehen und im Bett landen.
Hier gibt es tiefgründige Charaktere und ein Problem das es zu bewältigen gilt, in Szene gesetzt von wundervollen Zeichnungen.

Der Kauf ist es auf jeden Fall wert. Er war verdient auf Platz 1 der beliebtesten Shonen Ai Manga des vergangenen Jahres in Japan.

Info:
Ten Count

Original Name: テンカウント
Transkription: Ten Count
Von: Rihito Takarai
Verlag: Tokyopop
Verfügbar: 1 Band (weitere folgen)
Preis: 6.95 EUR
Genre: Boys Love
Empfehlung: FKS 16
ISBN: 978-3-84201289-9

Der Manga Ten Count ist seit April 2015 verfügbar.

Im Web
Ten Count – Tokyopop Homepage
Tokyopop Homepage

Weitere Info
Eine Leseprobe findet ihr auf der Tokyopop Seite unter diesem Link.

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