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Is it wrong to try to pick up Girls in a Dungeon: Danmachi – Auf in den Dungeon

Die meisten kennen die Serie mit dem etwas schwierigen Titel Is it wrong to try to pick up Girls in a Dungeon eher als Danmachi, dem Namen unter dem der Anime hierzulande erschienen ist. Nachdem das animierte Abenteuer bei Anime House veröffentlicht wurde, konnte sich Kazé die Rechte für den Manga sichern.

Der junge Bell ist ein Abenteurer durch und durch. Da ist er in Orario genau richtig aufgehoben. Denn in den Katakomben unter der Stadt befindet sich der sogenannte Dungeon. Ein Ort, in dem Monster geboren werden, gegen die die Abenteurer ins Feld ziehen. Um allerdings in den Dungeon eintreten zu dürfen, muss man sich den Segen einer Gottheit sichern und deren “Familia” betreten.

Bell ist das einzige Mitglied der “Familia” der jung aussehenden Göttin Hestia. Die beiden müssen ihren Lebensunterhalt zusammen verdienen. Bell will im Dungeon seltene Magiesteine sammeln und landet dabei zu tief in die düstere Welt der Monster. Gerade als ihm eines der Wesen den Garaus machen will, wird er von der ebenso schönen wie starken Kämpferin Aiz Wallenstein gerettet. Bell verliebt sich auf Anhieb in seine Retterin …

Das Leben als Abenteuer …

Der Aufbau des Manga zu Danmachi erinnert sehr an den eines Action-Games. Unter einer pulsierenden Stadt liegt eine Abenteuerzone, in der man gegen fiese Bestien kämpft und so Punkte oder seltene Items verdient. Diese kann man verkaufen, um seinen Helden und dessen Fähigkeiten zu verbessern. Genauso wie in einem klassischen Spiel kann die Göttin, in Bells Fall Hestia, auch durch entsprechende Zeichnungen die Kräfte ihres Kämpfers steigern.

Vom Grundsetting ist die Geschichte eher etwas für männliche Leser oder Fans von Computerspielen, weil die Parallelen schon sehr auffällig sind. Insgesamt entwickelt sich die Handlung sehr rasant, sodass man schnell in die Geschichte hineingezogen wird. Auch der Anfang des ersten Kapitels unterstützt diesen Eindruck, weil man direkt in Bells Dungeon landet.

Durch das Zusammentreffen mit Aiz und durch Bells spontane Verehrung beziehungsweise Verliebtheit, versucht das Autoren-Team ein wenig Romantik mit in die Geschichte einzubauen. Allerdings kommt diese Idee zu klischeehaft daher, als dass sie dem eigentlichen Plot weiterbringt. Die Verbindung zu Hestia, die ihrem Helden sehr zugetan ist, hätte an dieser Stelle eigentlich als emotionaler Einfluss gereicht.

Von Göttern und Helden

Auch was das Charakterdesign angeht, liefert der Danmachi-Manga nicht viel Neues. Man bedient sich an den bekannten Klischees, die man schon aus vielen anderen Werken kennt. Auf der einen Seite hat man den netten, stets positiven Helden, dem eine ebenso liebreizende wie reizvolle Göttin ihren Segen verleiht.

Selbst die anderen Figuren kommen wenig überraschend daher. Die hübsche Aiz ist ebenso anmutig, wie anscheinend grundgut. Ihre “Familia” entspricht allerdings dem, was man bei ihrem Gott, der im konkreten Fall Göttin, erwartet. Die meisten Mitglieder bestechen durch ein lautes und lebhaftes Auftreten, das bisweilen schon ein wenig verletzend sein kann. Aber so ein Held braucht von Zeit zu Zeit einen Ansporn, um zur Höchstform aufzulaufen.

Auch die grafische Umsetzung entspricht einem guten Mittelmaß. Die Figuren sind individuell dargestellt, auch wenn man die Grundideen schon in diversen anderen Werken gesehen hat. Die meist weiblichen Götter sind in der Regel optisch sehr ansprechend gestaltet. Auch wenn man es mit den Vorlagen nicht so genau genommen hat, kann man doch mit ein wenig Fantasie die ursprünglichen Gottheiten erkennen.

Während im Anime die weiblichen Attribute von Hestia und ihren göttlichen Kolleginnen sehr viel Raum einnehmen, fallen sie im Manga ein wenig zurückhaltender aus. Die Damen zeigen zwar, was sie haben, stehen damit allerdings nicht so im Mittelpunkt.

Die Kampfszenen kommen im Manga zu Danmachi sehr dynamisch daher, sodass auch an dieser Stelle die Auslegung auf Aktion gut unterstrichen wird. Hier zeigt Mangaka Kunieda, was grafisch möglich ist. Insgesamt liefert das Team einen ansprechenden Manga, der ein wenig mit der Perspektive zu kämpfen hat. Aber gerade die Dynamik dürfte ihn für Leser weiter interessant machen.

Is it wrong to try to pick up Girls in a Dungeon ist ein netter Manga, auch wenn er nicht aus der Masse ähnlicher Titel heraussticht. Die Idee ist nicht neu und trotzdem in der Umsetzung ganz in Ordnung. Männlichen Leser dürfte die Mischung aus Action und einer Prise Fanservice ansprechen. Die Erzählung sorgt für kurzweilige Unterhaltung, kann den Leser allerdings nicht wirklich fesseln. Dafür fehlen einfach ein wenig die Hintergründe, die erst im Laufe der Zeit weitergegeben werden.

Danmachi
Bild: Square Enix

Info

Name
Original Name: Original Name: ダンジョンに出会いを求めるのは間違っているだろうか
Transkription: Dungeon ni Deai o Motomeru no wa Machigatteiru Darou ka
Von: Kunieda (Zeichnungen), Fujino Omori (Original-Story)
Verlag: Kazé
Verfügbar: 12 Bände +
Preis: 6,95 €
Genre: Action, Fantasy
Empfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-2889218820

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