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Re:Zero – Capital City Band 2 – Das sterben geht weiter!

Vor einigen Monaten haben wir den ersten Band von Re:Zero – Capital City unter die Lupe genommen. Seit Februar ist nun auch der zweite und letzte Band dieser Reihe auf dem Markt – Zeit also sich anzusehen, was die Fortsetzung zu bieten hat.

Worum geht es?

Subaru Natsuki ist ein ganz gewöhnlicher Junge und Fan von Videogames. Eigentlich wollte er nur kurz einkaufen gehen, doch plötzlich findet er sich in einer mittelalterlichen Parallelwelt wieder – mit einer besonderen Fähigkeit: Wird er von jemandem getötet, wacht er am Anfang seines Abenteuers wieder auf.
In der Fortsetzung versteht Subaru allmählich, was mit ihm geschieht, und versucht dem Teufelskreis, den er als “Returns by Death” bezeichnet, zu entgehen. Er will um jeden Preis verhindern, dass die Halbelfe Satella sowie Felt und Opa Rom, die er in den vorherigen Zeitschleifen kennengelernt hat, von der Eingeweide-Jägerin Elsa umgebracht werden.

Die Story

Wie erwartet nimmt die Story im zweiten Band von Re:Zero – Capital City einiges an Fahrt auf, nachdem der erste Band eher auf die Charaktervorstellung fokussiert war. Insgesamt darf Subaru auch in diesem Band zweimal wieder auferstehen. Die sich dabei wiederholenden Ereignisse werden jedoch klug auf das Nötigste gekürzt. Desweiteren fällt auf, dass Subaru eben nicht immer denselben Weg einschlägt, sondern auf unterschiedliche Weise versucht, der Halbelfe Satella zu helfen.

Die insgesamt dritte Zeitschleife fällt überaus kurz aus und bedient gerade mal ein Kapitel. Hier findet Subaru in einem Handgemenge mit den Banditen, die ihm schon in den vorherigen Zeitschleifen begegnet sind, ein unnötig frühes Ende. Dies reicht jedoch aus, um ihm endlich klar zu machen, dass er die Fähigkeit hat, mit jedem Tod wieder an den Anfang der Geschichte zurückzukehren.

Die darauffolgende vierte Zeitschleife deckt die gesamten restlichen fünf Kapitel ab, in der er sein Wissen aus den vorherigen Schleifen gezielt und klug einsetzt, um dem schier unausweichlichen Tod im Kampf gegen Elsa zu entrinnen.

Etwa eine ganze Hälfte des Mangas ist diesem nervenaufreibenden Kampf gegen Elsa gewidmet, der immer wieder neue Wendungen nimmt. Das zeigt auf jeden Fall, dass die Hausaufgaben in Sachen Storyfokus gemacht wurden. Der abschließende leichte Cliffhanger zeigt, dass die Handlung von Re:Zero – Capital City mit diesem Band zwar vorerst abgeschlossen ist, die darauffolgende Reihe jedoch nahtlos daran anschließen wird.

Die Charaktere

Über die zwei Bände kann man bereits durchaus eine leichte Charakterentwicklung bei Subaru feststellen. Auch wenn er außer seinem “Returns by Death” keine besonderen Fähigkeiten aufzuweisen hat, lernt er bald, damit umzugehen und sich sein Wissen aus den vorherigen Zeitschleifen zunutze zu machen. Statt planlos loszustürmen fängt er an, die Situation überlegter anzugehen. Allerdings hatte man irgendwie erwartet, dass er bereits nach der zweiten Schleife wusste, was vor sich geht. Stattdessen kam ihm die Erleuchtung jedoch erst nach der dritten – ein Blitzmerker ist er also nicht gerade.

Da es sich um Zeitschleifen handelt, kann man bei den anderen Charakeren natürlich noch keine großen Entwicklungen erwarten. Was jedoch auffällt, ist, dass Satella unterschiedlich auf Subaru eingeht, je nachdem, auf welche Weise sie sich begegnen. In der zweiten Zeitschleife hat sie sich ihm noch als “Satella” vorgestellt, wohingegen sie in der dritten Schleife schockiert reagiert, als er sie bei diesem Namen ruft. Ein klares Zeichen dafür, dass sie ihm diesen offenbar nur als Vorwand genannt hat. In der vierten Schleife stehen sie sich zwar zunächst als Feinde gegenüber, doch durch den gemeinsamen Kampf gegen Elsa schenkt sie ihm schließlich doch genug Vertrauen, um ihm endlich ihren richtigen Namen zu verraten: Emilia.

Darüber hinaus taucht in diesem Band noch ein neuer Charakter auf: Reinhard. Er ist Wachsoldat und rettet Subaru in der vierten Schleife im Kampf gegen die Banditen den Hintern. Später eilt er auch im Kampf gegen Elsa zu Hilfe. Auf den ersten Blick erscheint er wie ein netter und hilfsbereiter junger Mann, der alles hat, um als perfekter Frauenschwarm durchzugehen. Es macht jedoch den Eindruck, als ob er noch so einiges zu verbergen hätte, was sich erst im weiteren Verlauf der Geschichte zeigt.

Insgesamt erscheinen die Charakterbeziehungen im zweiten Band von Re:Zero – Capital City in jedem Fall ein ganzes Stück solider und besser nachvollziehbar als im ersten Band.

Zeichnung

Wie schon im ersten Band sind die Zeichnungen von Matsuse sehr liebevoll und detailreich und bestechen mit einer äußerst feinen Linienführung, vor allem bei den detaillierten Hintergründen. Das fällt gerade bei den Kampfszenen in der zweiten Hälfte des Bandes ganz besonders in Auge.

Verschiedene Gesichtsausdrücke und Emotionen der Charaktere werden wunderbar umgesetzt. Nach einem Same-face Syndrom kann man hier lange suchen. Die Gesichtszüge der verschiedenen Hauptcharaktere sind sehr individuell und ihrem jeweiligen Alter entsprechend dargestellt.

Aufmachung

Der Manga erscheint im standardmäßigen Taschenbuchformat und hat abgesehen von drei Farbseiten zu Beginn keine besonderen Gimmicks zu bieten. Band 2 umfasst die Kapitel 7-11 sowie ein kurzes Nachwort vom Zeichner Daichi Matsuse. Lediglich die darauffolgenden 17 Seiten Werbung für andere Mangas erscheinen in ihrem Umfang etwas übertrieben und fallen bereits beim Blick auf den geschlossenen Manga sofort auf.

Re:zero - Capital City cover_deutsch

Info

Re:Zero – Capital City
Original Name: Re:ゼロから始める異世界生活
Transkription: Re: zero kara hajimeru isekai seikatsu
Von: Tappei Nagatsuki / Daichi Matsuse / Shinichirou Otsuka
Verlag: Tokyopop
Verfügbar: 2
Preis: 6,95 €
Genre: Fantasy
Empfehlung: 13 +
ISBN: 978-3842025646

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