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Gyoza mit dreierlei Füllung

Gyoza sind gefüllte Teigtaschen. Wie fast überall auf der Welt hat auch Japan seine Variante von gefüllten Teigtaschen. Italien hat Ravioli, Deutschland hat Maultaschen und Japan hat Gyoza. Das Ursprüngliche Rezept kommt allerdings aus China. In Japan werden sie meist gebraten, aber auch gedämpft sind sie sehr lecker.

Gyoza

Der Teig besteht aus Weizenmehl und Wasser. Beides wird vermengt und geknetet bis man einen glatten, aber zähen Teig hat. Diesen auf einer bemehlten Fläche sehr dünn ausrollen und Kreise mit einem Durchmesser von ca. 6-7 cm ausstechen. Man kann die Teigblättchen allerdings auch fertig kaufen, was ich getan habe.

Tofu- Füllung

Für etwa 10 Stück benötigt ihr 100g Tofu, 50g gehobelte Karotte, 50g Lauch in feinen Ringen, Sojasoße, Pfeffer, etwas Knoblauch. Alle Zutaten mit der Hand zusammen kneten und abschmecken.

Gemüsefüllung

Für etwa 10 Stück: 100g Chinakohl, eine Frühlingszwiebel, etwas geriebener Ingwer, Sojasoße, Mirin und Pfeffer. Den Chinakohl und die Frühlingszwiebel in feine Streifen schneiden und mit Ingwer und den anderen Gewürzen vermengen.

Hackfleischfüllung

Ebenfalls  für etwa 10 Stück: 100g gemischtes Hackfleisch, eine Frühlingszwiebel, etwas Knoblauch, Sojasoße und Pfeffer. Frühlingszwiebel in feine Streifen schneiden mit Hackfleisch und den Gewürzen vermengen.

Nun einen Teelöffel Füllung in die Mitte eines Teigblättchens geben. Das Blättchen zusammen legen und die Ränder sehr fest zusammendrücken. Eventuell die Ränder vorher mit etwas Ei bepinseln. Ist aber nicht wirklich nötig.

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten der weiteren Zubereitung. Im Bambusdämpfer gedämpft oder in der Pfanne gebraten.

Beim Braten in der Pfanne die Gyoza kurz ins heiße Öl geben, möglichst nicht braun werden lassen, und mit Gemüsebrühe auf gießen bis die Gyoza halb bedeckt sind. Leicht köcheln lassen. Nach ca. 10 min. die fertigen Teigtaschen herausnehmen und abtropfen lassen. Übrig gebliebene Brühe kann in Schalen zu den Gyoza gereicht werden.

Beim Dämpfen Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, wer mag kann etwas Ingwer und Knoblauch ins Wasser geben und mit kochen. Die Gyoza in den Bambuskorb legen, zudecken. Den Korb in das noch heiße Wasser stellen, den Topf ebenfalls abdecken und das ganze bei leichter bis mittlerer Temperatur etwa 10 min dämpfen lassen.

Gyoza anrichten und mit Sojasoße servieren.

 

Sollte man noch Füllung übrig haben, kann man diese einfach in der Pfanne braten und auf Nudeln oder Reis servieren.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Guten Appetit!

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Kommentare

3 COMMENTS

  1. Wow, klingt simpel und lecker – muss ich unbedingt mal probieren; vor allem weil die ersten beiden Varianten sogar vegan sind 😉
    Danke für das Rezept =)

  2. Ich liebe Gyoza. Und da die Zubereitung wirklich einfach ist, kann man das prima zuhause machen. Ich empfehle eine Gyoza-Party, wie ich sie oft in Japan bei Freunden gemacht habe. Die Füllungen können schon vorbereitet werden, genauso wie die der Teig, aber am Ende hilft jeder mit, beim falten.

    In Taiwan gibt es “Shoronpo”. Das sind meine Lieblingsteigtaschen. Wer die Möglichkeit hat, unbedingt probieren!!! Noch ein bisschen besser als Gyoza!!!

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