Karē Raisu Rezept – Japanischer Curry-Reis

Karē Raisu (jap. カレーライス) ist so etwas wie Japans heimliches Nationalgericht. Auch wenn es eigentlich nicht japanisch ist und selten in Restaurants serviert wird, lieben Japaner ihre Variante von Reis mit Curry. In nahezu jeder Familie wird Karē Raisu mindestens einmal die Woche serviert, weil es – verglichen mit vielen anderen japanischen Gerichten – sehr einfach zubereitet werden kann.

Das beliebte Alltagsgericht soll im 19. Jahrhundert von britischen Händlern nach Japan eingeführt worden sein und hat sich im Laufe der Zeit dem japanischen Geschmack angepasst, sodass man es heute als typisch japanisch bezeichnen kann. Im Gegensatz zu indischen oder thailändischen Curry-Gerichten ist der japanische Curry-Reis deutlich milder und wird traditionell mit Fleisch, Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln serviert. Anders als die meisten anderen Spezialitäten der japanischen Küche wird Karē Raisu nicht in kleinen Schälchen, sondern auf einem großen flachen Teller mit weißem Reis serviert und nicht mit Essstäbchen, sondern mit einem Löffel gegessen.

Für die Zubereitung der japanischen Currys werden in der Regel handelsübliche Instant-Produkte verwendet, weil die Herstellung einer eigenen Curry-Mischung sehr aufwendig ist. Marktführer unter den allseits beliebten Curry-Instant-Produkten sind unter anderem House Foods und S&B, die in nahezu jedem japanischen Haushalt zu finden sind und die man auch in gut sortierten Asia-Shops in Deutschland kaufen kann. Auch wenn die meisten Japaner auf die üblichen Curry-Instant-Produkte zurückgreifen, variieren die Zubereitungsarten stark. Es gibt unzählige Varianten japanischen Curry-Reis zuzubereiten und viele Japaner schwören auf kleine Extras, um das beliebte Alltagsgericht ein wenig aufzupeppen. Wir möchten euch heute die herkömmliche Zubereitung des japanischen Karē Raisu nach japanischer Hausfrauenart vorstellen.

 

Zutaten:

Karē Raisu Rezept - Japanischer Curry-Reis

Für 4-5 Personen | Zubereitungszeit: 15 Minuten | Kochzeit: 2-3 Stunden | Grad: Simpel

Ein kleines Stück Butter
1kg Rindfleisch
2-3 Karotten
2-3 Zwiebeln
Wasser
3-5 Kartoffeln
S&B Curry Reis Mischung

Zubereitung:Karē Raisu Rezept - Japanischer Curry-Reis

Das Fleisch – wenn nötig – in mundgerechte Stücke schneiden und in einer Pfanne mit Butter anbraten, bis es braun wird. Danach herausnehmen und in einen beschichteten Topf geben.

Karē Raisu Rezept - Japanischer Curry-ReisDie Karotten in mundgerechte Stücke schneiden und ebenfalls kurz auf hoher Hitze in der Pfanne mit Butter anbraten und zur Seite legen.

Karē Raisu Rezept - Japanischer Curry-ReisDaraufhin die Zwiebeln in mundgerechte Stücke schneiden und kurz anbraten, bis sie leicht glasig sind.

Karē Raisu Rezept - Japanischer Curry-Reis

Nun widmen wir uns wieder dem Fleisch im beschichteten Topf und füllen diesen mit so viel Wasser auf, dass die Fleischstücke schwimmen und komplett mit Wasser bedeckt sind. Wenn das Wasser zu kochen beginnt, steigt braunweißer Schaum an der Oberfläche auf (jap. Aku). Diesen sollte man unbedingt mit einem Schaumlöffel abschöpfen. Sobald der Schaum abgeschöpft ist, auf kleiner Hitze köcheln lassen.

Karē Raisu Rezept - Japanischer Curry-Reis

In der Zwischenzeit die Kartoffeln in mundgerechte Stücke schneiden und erstmal zur Seite stellen. Nach circa 30 Minuten gibt man die Karotten in den Topf mit dem Rindfleisch. Nach weiteren 30 können auch die Zwiebeln und die Kartoffeln hinzugefügt werden.

Karē Raisu Rezept - Japanischer Curry-Reis

Sobald das Gemüse vollständig in den Topf gegeben wurde, auf schwacher Hitze circa 1-2 Stunden köcheln lassen. Am Ende eine Prise Salz hinzufügen und die S&B Currypaste unterrühren, bis sie ganz geschmolzen ist. Wenn die Sauce nun eine schön sämige Konsistenz erreicht hat, dann kann das Curry mit Reis auf einem flachen Teller serviert werden. Guten Appetit! Itadakimasu (jap. いただきます)!

Karē Raisu Rezept - Japanischer Curry-Reis

Es handelt sich hier lediglich um eine herkömmliche Variante des japanischen Curry-Reis. Ihr könnt es nach Belieben mit Gewürzen, weiteren Gemüsesorten (zum Beispiel Paprika, Pilze etc.) oder zum Beispiel Tofu verfeinern.

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